package.* Dateien bereinigen mit Portpeek
Portpeek ist ein kleines Skript für Gentoo-Benutzer, das die package.keywords und die package.unmask von nicht mehr benötigten Einträgen bereinigt. Es überprüft ob die entsprechenden Programme bzw. Versionen mittlerweile als stabil gekennzeichnet sind und entfernt die entsprechenden Einträge.
Pakete demaskieren mit autounmask
Wenn man unter Gentoo ein Paket installieren möchte, das sich noch im Testzweig befindet bzw. maskiert ist kann man es in die Datei /etc/portage/package.keywords bzw. /etc/portage/package.unmask eintragen um es zu demaskieren.
echo "=kategorie/paketname-version ~keyword" >> /etc/portage/package.keywords # Testzweig echo "=kategorie/paketname-version" >> /etc/portage/package.unmask # Maskierte Pakete
Das wird allerdings problematisch wenn das Paket noch Abhängigkeiten hat die ebenfalls demaskiert werden müssen, jede Abhängigkeit einzeln in die entsprechende Datei einzutragen wäre ziemlich mühselig. Ist auch nicht nötig, denn es gibt ja autounmask.
Die Hilfeseiten durchsuchen
Wenn man mal bei der Bedienung eines Programms nicht weiter weiß, schaut man einfach auf der entsprechenden Hilfeseite nach. Mittels man <Programm> kann man sich darüber informieren wie ein bestimmtes Programm funktioniert, wie es bedient wird und was welche Parameter bewirken.
Aber es gibt tausende Programme für Linux, da verliert man leicht die Übersicht. Wie hieß noch gleich das Programm das Filme abspielt? Die Kommandozeilen-Befehle apropos (bzw. man -k) und whatis helfen einem weiter.
genlop: Informationen aus Log-Dateien von Portage auslesen
Jedes mal wenn man ein Paket emergt werden Informationen darüber in eine Log-Datei geschrieben. Das Programm genlop kann diese Informationen auslesen und daraus zum Beispiel abschätzen wie lange es dauern würde bestimmte Pakete zu emergen. Außerdem kann genlop anzeigen wann Synchronisierungen durchgeführt wurden und wann welches Paket in welcher Version installiert wurde. Um genlop zu installieren genügt ein einfaches emerge -av genlop.
Festplatten überwachen mit SMART
Wenn eine Festplatte ausfällt ist das immer sehr ärgerlich, auch wenn man regelmäßig Sicherheitskopien anfertigt. Denn diese sind meist nicht mehr ganz aktuell und selbst wenn, die Festplatte muss ausgewechselt, das Betriebssystem neu eingespielt und Sicherungskopien müssen wieder zurück kopiert werden. Solche Ausfälle haben meist die Angewohnheit in unpassenden Momenten zu passieren, z.B. wenn die letzte Sicherung schon einige Wochen alt ist oder man wichtige Arbeiten erledigen muss.
Dieses Problem haben auch die Festplattenhersteller erkannt, und das schon vor etlichen Jahren. Und aus diesem Grund wurde S.M.A.R.T ins Leben gerufen, ein System das die mechanischen und elektrischen Eigenschaften von Festplatten überwacht und den Benutzer vor einem bevorstehenden Defekt warnen kann. Auch wenn SMART nicht alle Ausfälle vorhersehen kann, lohnt es sich die SMART-Werte der Festplatten im Auge zu behalten.
In diesem Artikel erkläre ich wie man mit den smartmontools bzw. dem Programm smartctl die SMART-Werte von Festplatten auslesen und auswerten kann.
Weiterlesen»

