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	<title>/home/antu &#187; Linux</title>
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	<description>Linux, Programmierung und andere Dinge die mich interessieren</description>
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		<title>4 Verwalter für die Zwischenablage</title>
		<link>http://www.antusblog.de/2009/10/23/4-verwalter-fur-die-zwischenablage/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 06:00:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
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		<category><![CDATA[Zwischenablage]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein kopierter Text bleibt nur so lange in der Zwischenablage, wie das Programm läuft aus dem er kopiert wurde. Diese Arbeitsweise der Zwischenablage von X11 (grafische Oberfläche von Linux) ist für viele Anwender verwirrend und ärgerlich. Ein Verwalter für die Zwischenablage behebt das Problem, und bringt meist noch ein paar andere nützliche Funktionen mit sich, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-2266" title="Glipper" src="http://www.antusblog.de/wp-content/uploads/2009/10/GlipperKlein.png" alt="Glipper" width="150" height="150" />Ein kopierter Text bleibt nur so lange in der Zwischenablage, wie das Programm läuft aus dem er kopiert wurde. Diese Arbeitsweise der Zwischenablage von X11 (grafische Oberfläche von Linux) ist für viele Anwender verwirrend und ärgerlich. Ein Verwalter für die Zwischenablage behebt das Problem, und bringt meist noch ein paar andere nützliche Funktionen mit sich, beispielsweise eine Liste der zuletzt kopierten Daten/Texte welche es einem ermöglicht mehrere Texte auf einmal zu kopieren und in beliebiger Reihenfolge wieder einzufügen. Zusätzlich gibt es meist noch einige andere praktische Funktionen wie beispielsweise die Synchronisierung der Zwischenablage mit anderen Rechnern im Netzwerk, oder der Speicherung der Zwischenablage beim Herunterfahren.</p>
<p>In diesem Artikel stelle ich 4 Verwalter für die Zwischenablage vor: Glipper, Klipper, Clipman und Parcellite.</p>
<p><span id="more-2254"></span></p>
<h2>Glipper</h2>
<p><a rel="attachment wp-att-2260" href="http://www.antusblog.de/2009/10/23/4-verwalter-fur-die-zwischenablage/glipper/"><img class="aligncenter size-full wp-image-2260" title="Glipper" src="http://www.antusblog.de/wp-content/uploads/2009/10/Glipper.png" alt="Glipper" width="500" height="249" /></a></p>
<p><a href="http://glipper.sourceforge.net">Glipper</a> ist, wie sich aus dem Namen vielleicht schon erkennen lässt, ein Zwischenablagenverwalter für <strong>Gnome</strong>. Er bietet neben den Standardfunktionen noch die Möglichkeit Schnipsel zu speichern, die dann bequem aus einer Liste ausgewählt und in die Zwischenablage befördert werden können (auf dem Bild oben nicht sichtbar). Außerdem ist es möglich, Glipper so zu konfigurieren, dass die Zwischenablage sich über das Netzwerk mit anderen Rechnern synchronisiert.</p>
<h2>Klipper</h2>
<h2><a rel="attachment wp-att-2255" href="http://www.antusblog.de/2009/10/23/4-verwalter-fur-die-zwischenablage/klipper/"><img class="aligncenter size-full wp-image-2255" title="Klipper" src="http://www.antusblog.de/wp-content/uploads/2009/10/Klipper.png" alt="Klipper" width="500" height="250" /></a></h2>
<p>Klipper ist das KDE-Pendant zu Glipper, es wird direkt mit <strong>KDE</strong> mitgeliefert, und muss nicht extra installiert werden. Klipper bietet neben den Standardfunktionen noch die Möglichkeit Aktionen zu erstellen. Wenn ein Text kopiert wird, und dieser auf einen bestimmten regulären Ausdruck passt, dann öffnet Klipper unten rechts ein kleines Kontext-Menü mit den festgelegten Aktionen. Ein Beispiel: Bei einer URL/Webadresse bietet Klipper das Öffnen im Firefox/Konqueror/Mozilla oder das Verschicken der URL per E-Mail an.</p>
<h2>Parcellite</h2>
<p><a rel="attachment wp-att-2261" href="http://www.antusblog.de/2009/10/23/4-verwalter-fur-die-zwischenablage/parcellite/"><img class="aligncenter size-full wp-image-2261" title="Parcellite" src="http://www.antusblog.de/wp-content/uploads/2009/10/Parcellite.png" alt="Parcellite" width="500" height="250" /></a><a href="parcellite.sourceforge.net">Parcellite</a> ist ein auf GTK basierender Verwalter für die Zwischenablage, er ist nicht direkt von einer Arbeitsplatzumgebung abhängig, kann also mit KDE/Gnome/XFCE/Fluxbox oder irgendeiner anderen Oberfläche verwendet werden, eine Systemleiste/Systray ist allerdings erforderlich. Auch Parcellite bietet die Möglichkeit Aktionen festzulegen. Per Strg+Klick auf das Parcellite-Icon wird das Aktionen-Menü angezeigt. Die einzelnen Einträge der Zwischenablage können direkt im Auswahlmenü noch bearbeitet werden, und außerdem kann Parcellite auch auf der Kommandozeile verwendet werden.</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="bash" style="font-family:monospace;"><span style="color: #666666; font-style: italic;"># Ausgabe von php -v in der Zwischenablage speichern</span>
php <span style="color: #660033;">-v</span> <span style="color: #000000; font-weight: bold;">|</span> parcellite
<span style="color: #666666; font-style: italic;"># Zwischenablage ausgeben</span>
parcellite <span style="color: #660033;">-o</span></pre></div></div>

<h2>Clipman</h2>
<p><a rel="attachment wp-att-2271" href="http://www.antusblog.de/2009/10/23/4-verwalter-fur-die-zwischenablage/clipman/"><img class="aligncenter size-full wp-image-2271" title="Clipman" src="http://www.antusblog.de/wp-content/uploads/2009/10/Clipman.png" alt="Clipman" width="500" height="250" /></a><a href="http://goodies.xfce.org/projects/panel-plugins/xfce4-clipman-plugin">Clipman</a> ist für XFCE-Benutzer, und von den hier vorgestellten Verwaltern der wohl am wenigsten umfangreichste. Er bietet die Möglichkeit die Zwischenablage beim Verlassen zu speichern, und eine Schaltfläche zum Löschen der Zwischenablage, weitere besondere Funktionen bietet Clipman nicht.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Farbkombinationen unter Gnome mit Agave</title>
		<link>http://www.antusblog.de/2009/10/21/farbkombinationen-unter-gnome-mit-agave/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 06:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Agave]]></category>
		<category><![CDATA[Bildbearbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Farben]]></category>
		<category><![CDATA[Farbkombinationen]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
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		<category><![CDATA[Webgestaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Agave ist ein kleines Gnome-Werkzeug mit dem sich Farbkombinationen finden lassen. Gerade beim Gestalten von Webseiten oder beim Erstellen von Bildern ist ist es wichtig, das Farben zueinander passen bzw. harmonisch wirken. Das Programm bietet mehrere Algorithmen zum Finden von Farben, und auch einen Zufallsgenerator. Die Farben lassen sich exportieren, und in einer Liste von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-2151" href="http://www.antusblog.de/2009/10/21/farbkombinationen-unter-gnome-mit-agave/agave-klein/"><img class="alignright size-full wp-image-2151" title="Farbkombinationen finden mit Agave" src="http://www.antusblog.de/wp-content/uploads/2009/10/Agave.klein.png" alt="Farbkombinationen finden mit Agave" width="150" height="150" /></a><a href="http://home.gna.org/colorscheme/">Agave</a> ist ein kleines Gnome-Werkzeug mit dem sich Farbkombinationen finden lassen. Gerade beim Gestalten von Webseiten oder beim Erstellen von Bildern ist ist es wichtig, das Farben zueinander passen bzw. harmonisch wirken. Das Programm bietet mehrere Algorithmen zum Finden von Farben, und auch einen Zufallsgenerator. Die Farben lassen sich exportieren, und in einer Liste von Favoriten speichern.</p>
<p><span id="more-2149"></span></p>
<p>Die Bedienung von Agave ist ziemlich intuitiv. Mittig links im Fenster ist eine Schaltfläche mittels derer man eine Farbe auswählen kann, die als Grundfarbe der Farbkombination dient. Daneben wird der Algorithmus zum Finden von passenden Farben bestimmt. Hier stehen folgende Möglichkeiten zur Auswahl: <strong>Komplementäre Farben</strong>,<strong> zwei halb-komplementäre Farben</strong>, <strong>Dreiergruppe</strong>, <strong>Vierergruppe</strong>, <strong>sinngemäße Farben</strong> und <strong>Einfarbig</strong>.<a rel="attachment wp-att-2150" href="http://www.antusblog.de/2009/10/21/farbkombinationen-unter-gnome-mit-agave/agave/"><img class="aligncenter size-full wp-image-2150" title="Agave-Fenster" src="http://www.antusblog.de/wp-content/uploads/2009/10/Agave.png" alt="Agave-Fenster" width="590" height="502" /></a></p>
<p>Es ist auch möglich die Grundfarbe aus 4 verschiedenen Paletten auszuwählen, die da wären: Websichere Farben, Tango Icon Palette, Gnome Icon Palette und Visibone. Oben finden sich außerdem Schaltflächen zum Verringern/Erhöhen von Sättigung und Helligkeit der Grundfarbe. Zusätzlich gibt es noch eine Schaltfläche für eine zufällige Grundfarbe.</p>
<p>Hat man eine Farbkombination gefunden, kann man die Farben mittels Doppelklick markieren und in der Favoritenleiste abspeichern. Die Favoriten lassen sich dann auch als GIMP-Farbpalette exportieren.</p>
<p>Die meisten Distributionen bieten Pakete für <a href="http://home.gna.org/colorscheme/">Agave</a> an, unter Ubuntu genügt ein <code>sudo apt-get install</code> um es zu installieren.</p>
<p>(via <a href="http://ubuntublog.ch/applikationen/36-exotische-linux-applikationen">Ubuntublog.ch</a>)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Konsolen/Bildschirm sperren mit vlock</title>
		<link>http://www.antusblog.de/2009/10/20/konsolenbildschirm-sperren-mit-vlock/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 06:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Bildschirmschoner]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Sperren]]></category>
		<category><![CDATA[vlock]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Kommandozeilen-Programm vlock lässt sich der Bildschirm/die Konsole(n) sperren. So kann man sicherstellen, dass niemand ohne das Kennwort auf den Rechner/eine bestimmte Konsole zugreifen kann, wenn der Rechner mal unbeaufsichtigt ist. Zum Entsperren muss das Benutzerkennwort (oder root-Kennwort) eingegeben werden. Eine gesperrte Konsole lässt sich, wenn das gewünscht ist, auch mit STRG+ALT+F[1-7] nicht wechseln, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-2177" href="http://www.antusblog.de/2009/10/20/konsolenbildschirm-sperren-mit-vlock/vlock/"><img class="alignright size-full wp-image-2177" title="vlock" src="http://www.antusblog.de/wp-content/uploads/2009/10/vlock.png" alt="vlock" width="150" height="150" /></a>Mit dem Kommandozeilen-Programm <a href="http://cthulhu.c3d2.de/~toidinamai/vlock/vlock.html"><code>vlock</code></a> lässt sich der Bildschirm/die Konsole(n) sperren. So kann man sicherstellen, dass niemand ohne das Kennwort auf den Rechner/eine bestimmte Konsole zugreifen kann, wenn der Rechner mal unbeaufsichtigt ist. Zum Entsperren muss das Benutzerkennwort (oder root-Kennwort) eingegeben werden.</p>
<p>Eine gesperrte Konsole lässt sich, wenn das gewünscht ist, auch mit <code>STRG</code>+<code>ALT</code>+<code>F[1-7]</code> nicht wechseln, nicht durch <code>STRG</code>+<code>C</code> o.Ä. abbrechen und auch die SysRQ-Tasten kann <code>vlock</code> vorübergehend deaktivieren. Somit ist <code>vlock</code> ziemlich sicher.</p>
<p><span id="more-2176"></span></p>
<h2>Benutzung</h2>
<p>Um die aktuelle Konsole zu sperren, gibt man einfach <code>vlock</code> (ohne Parameter) ein.</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="bash" style="font-family:monospace;">vlock</pre></div></div>

<p>Nun ist nur noch der Text &#8220;This TTY is now locked.&#8221; zu sehen, zum Entsperren muss das Kennwort eingegeben werden.</p>
<p><a href="http://www.antusblog.de/2009/10/20/konsolenbildschirm-sperren-mit-vlock/this-tty-is-now-locked/" rel="attachment wp-att-2204"><img src="http://www.antusblog.de/wp-content/uploads/2009/10/This.TTY.is.now.locked.png" alt="This TTY is now locked." title="This TTY is now locked." width="500" height="200" class="aligncenter size-full wp-image-2204" /></a></p>
<p>Möchte man alle virtuellen Konsolen sperren, und das wechseln der Konsole per Tastenkombination (Alt+F1-6) unterbinden, wird der Parameter <code>a/all</code> verwendet.</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="bash" style="font-family:monospace;">vlock <span style="color: #660033;">-a</span></pre></div></div>

<p>Das funktioniert allerdings nur, wenn man sich im Moment auf einer virtuellen Konsole befindet. Ist das nicht der Fall, kann man noch den Parameter <code>n/new</code> verwenden, um vorher auf eine neue virtuelle Konsole zu wechseln.</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="bash" style="font-family:monospace;">vlock <span style="color: #660033;">-an</span></pre></div></div>

<p>Dabei ist es aber noch möglich, die Sperre über die SysRq-Tasten zu umgehen, möchte man das ebenfalls verhindern (ist sinnvoll), verwendet man zusätzlich den Parameter <code>s/disable-sysrq</code>.</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="bash" style="font-family:monospace;">vlock <span style="color: #660033;">-ans</span></pre></div></div>

<p>Für das Sperren der SysRq-Tasten, sowie das Wechseln auf eine neue virtuelle Konsole (<code>n/new</code>) sind allerdings <code>root</code>-Rechte erforderlich.</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="bash" style="font-family:monospace;"><span style="color: #c20cb9; font-weight: bold;">sudo</span> vlock <span style="color: #660033;">-ans</span></pre></div></div>

<p><strong>Achtung</strong>: Wird vlock mittels <code>sudo</code> gestartet, muss das <code>root</code>-Kennwort eingegeben werden, das Benutzer-Kennwort wird nicht funktionieren! Gerade Ubuntu-Benutzer müssen hier vorsichtig sein, da <code>root</code> unter Ubuntu standardmäßig kein Kennwort hat, und man die Kommandozeile deshalb nicht entsperren kann (Ubuntu-Benutzer müssen root erst ein Kennwort geben, per <code>sudo passwd</code>).</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bildschirmfotos unter Linux</title>
		<link>http://www.antusblog.de/2009/10/08/bildschirmfotos-unter-linux/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 13:07:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Bildschirmfoto]]></category>
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		<category><![CDATA[GIMP]]></category>
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		<description><![CDATA[Hin und wieder muss man ein Bild bzw. &#8220;Foto&#8221; vom Bildschirm machen, beispielsweise um einen besonders guten Spielstand in einem Spiel festzuhalten, ein Problem besser zu beschreiben, beim Schreiben von Anleitungen oder beim Dokumentieren von Abläufen. Bildschirmfotos (engl. Screenshots) sind generell immer nützlich wenn man anderen einen Einblick in das geben möchte, was man selbst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.antusblog.de/wp-content/uploads/2009/10/ShutterKlein.png"><img src="http://www.antusblog.de/wp-content/uploads/2009/10/ShutterKlein.png" alt="Bildschirmfotos unter Linux erstellen" title="Bildschirmfotos unter Linux erstellen" width="500" height="150" class="aligncenter size-full wp-image-2080" /></a>Hin und wieder muss man ein Bild bzw. &#8220;Foto&#8221; vom Bildschirm machen, beispielsweise um einen besonders guten Spielstand in einem Spiel festzuhalten, ein Problem besser zu beschreiben, beim Schreiben von Anleitungen oder beim Dokumentieren von Abläufen. Bildschirmfotos (engl. <strong>Screenshots</strong>) sind generell immer nützlich wenn man anderen einen Einblick in das geben möchte, was man selbst gerade auf dem Bildschirm sieht.</p>
<p>In dieser Anleitung stelle ich <strong>9 Programme</strong> zum Erstellen von Bildschirmfotos vor, darunter auch solche für Fotos von der <strong>Konsole</strong> (sowohl mit/ohne <strong>Framebuffer</strong>) als auch zum Fotografieren von kompletten <strong>Webseiten</strong>. Außerdem beschreibe ich, wie KDE/Gnome so konfiguriert werden können, das automatisch <strong>auf Tastendruck</strong> ein Bildschirmfoto erstellt und gespeichert wird.</p>
<p><span id="more-2022"></span></p>
<h2>Programme</h2>
<p>Es gibt für Linux unzählige Programme zum Erstellen von Bildschirmfotos, die besten bzw. populärsten sind hier aufgelistet.</p>
<h3>Umfangreich: Shutter</h3>
<p><a href="http://www.antusblog.de/wp-content/uploads/2009/09/Shutter.png"><img class="size-medium wp-image-2058 alignright" title="Shutter" src="http://www.antusblog.de/wp-content/uploads/2009/09/Shutter-300x211.png" alt="Shutter" width="150" height="150" /></a>Shutter ist wohl das bei weitem umfangreichste Programm in dieser Liste. Mit Shutter lassen sich einzelne Fenster, Fenster-Bereiche, Bildschirme/Arbeitsflächen, aber auch ganze Webseiten aufnehmen. Mit dem Auswahl-Werkzeug lässt sich die Aufnahme aber auch auf einen ganz bestimmten Bereich beschränken. Praktischerweise werden die erstellten Bildschirmfotos in Sitzungen gruppiert und in einer Übersicht angezeigt. Shutter enthält auch noch diverse nützliche Erweiterungen, mit denen die Bilder noch weiter verändert werden können, beispielsweise gibt es eine Erweiterung die das Bild aussehen lässt, als wäre es ein Polaroid (mit Rahmen). Auch Wasserzeichen lassen sich auf diesem Weg einfach hinzufügen.</p>
<p style="clear:both;"><a href="http://www.antusblog.de/wp-content/uploads/2009/09/Shutter.DrawingTool.png"><img class="size-thumbnail wp-image-2059 alignright" title="Bildbearbeitung direkt in Shutter" src="http://www.antusblog.de/wp-content/uploads/2009/09/Shutter.DrawingTool-150x150.png" alt="Bildbearbeitung direkt in Shutter" width="150" height="150" /></a>Erstellte Bildschirmfotos können direkt in Shutter weiterbearbeitet werden: Das Shutter DrawingTool bietet viele nützliche Werkzeuge zum Dokumentieren/Verändern des Bildschirmfotos, beispielsweise zum Erstellen von Pfeilen, Textfeldern, einer automatisch hochzählenden Bildnummerierung, zensieren von privaten Daten im Bildschirmfoto, uvm.</p>
<p>Shutter kann die Bilder auch direkt auf einen Imagehoster wie z.B. <a href="http://imagebanana.com/">ImageBanana</a> hochladen, in einem Verzeichnis abspeichern, oder per FTP auf einen Server hochladen. Sogar ein Export ins PDF-Format ist möglich. Für Gnome-Benutzer gibt es noch die Möglichkeit in den Einstellungen globale Tastenkombinationen fürs Erstellen von Bildschirmfotos festzulegen.</p>
<h3>Für KDE-Benutzer: KSnapshot</h3>
<p>Vom Funktionsumfang kommt KSnapshot zwar bei weitem nicht an Shutter ran, aber für die meisten Zwecke dürfte es völlig ausreichen. Es bietet folgende Aufnahmemodi: den gesamten Bildschirm, das Fenster unter dem Mauszeiger, eine Auswahl, einen Teil eines Fensters, und den aktuellen Bildschirm.</p>
<p><a href="http://www.antusblog.de/wp-content/uploads/2009/09/KSnapshot.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2070" title="KSnapshot" src="http://www.antusblog.de/wp-content/uploads/2009/09/KSnapshot.png" alt="KSnapshot" width="416" height="359" /></a></p>
<h3>Gleich weiter bearbeiten: GIMP</h3>
<p>Auch mit dem Bildbearbeitungsprogramm GIMP lassen sich Bildschirmfotos machen. Das hat den Vorteil, dass die Bilder gleich weiterbearbeitet werden können. Um mit GIMP ein Bildschirmfoto zu erstellen, klickt man auf <strong>Datei</strong> -&gt; <strong>Erstellen</strong> -&gt; <strong>Bildschirmfoto &#8230;</strong></p>
<p><a href="http://www.antusblog.de/wp-content/uploads/2009/09/GIMP.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-2066" title="GIMP" src="http://www.antusblog.de/wp-content/uploads/2009/09/GIMP.png" alt="GIMP" width="418" height="366" /></a></p>
<h3>Auf der Kommandozeile: ImageMagick</h3>
<p>Wenn die ImageMagick-Bibliothek installiert ist, können mit dem <code>import</code>-Kommando Bildschirmfotos erstellt werden.</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="bash" style="font-family:monospace;">import <span style="color: #000000; font-weight: bold;">&lt;</span>Dateiname<span style="color: #000000; font-weight: bold;">&gt;</span></pre></div></div>

<p>Es erscheint ein Fadenkreuz, und das zu fotografierende Fenster kann ausgewählt werden. Möchte man ein Bild vom gesamten Bildschirm erstellen, wird folgender Befehl verwendet:</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="bash" style="font-family:monospace;">import <span style="color: #660033;">-window</span> root <span style="color: #000000; font-weight: bold;">&lt;</span>Dateiname<span style="color: #000000; font-weight: bold;">&gt;</span></pre></div></div>

<p>Wenn <code>import</code> das Bild nicht sofort, sondern erst nach einer bestimmten Anzahl Sekunden erstellen soll, wird die <code>-pause</code> Option verwendet.</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="bash" style="font-family:monospace;">import <span style="color: #660033;">-window</span> root <span style="color: #660033;">-pause</span> <span style="color: #000000; font-weight: bold;">&lt;</span>Sekunden<span style="color: #000000; font-weight: bold;">&gt;</span> <span style="color: #000000; font-weight: bold;">&lt;</span>Dateiname<span style="color: #000000; font-weight: bold;">&gt;</span></pre></div></div>

<p>Außerdem kann die <code>-geometry</code> Option verwendet werden, um das Bildschirmfoto vor dem Abspeichern noch zu verkleinern (z.B. <code>-geometry 800x600</code>).</p>
<h3>Eine Alternative: scrot</h3>
<p>Scrot ist ebenfalls ein Kommandozeilen-Programm zum Erstellen von Bildschirmfotos. Eine besonders nützliche Funktion: Im Dateinamen können Platzhalter beispielsweise für das Datum/die Zeit, Bildmaße, o.Ä. verwendet werden, was bei der Erstellung von vielen Bildern, oder als Funktion einer Tastenkombination (Druck-Taste) sehr nützlich sein kann.</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="bash" style="font-family:monospace;"><span style="color: #666666; font-style: italic;"># Bildschirmfoto vom ganzen Bildschirm erstellen, und unter Foto.png abspeichern.</span>
scrot Foto.png
<span style="color: #666666; font-style: italic;"># Bildschirmfoto eines Fensters erstellen (Fenster mit der Maus auswählen)</span>
scrot <span style="color: #660033;">-s</span> Foto.png
<span style="color: #666666; font-style: italic;"># Mit Fensterrahmen (funktioniert unter Compiz nicht)</span>
scrot <span style="color: #660033;">-s</span> <span style="color: #660033;">-b</span> Foto.png
<span style="color: #666666; font-style: italic;"># Bestimmte Anzahl an Sekunden warten, bevor das Bild erstellt wird</span>
scrot <span style="color: #660033;">-d</span> <span style="color: #000000; font-weight: bold;">&lt;</span>Sekunden<span style="color: #000000; font-weight: bold;">&gt;</span> Foto.png
<span style="color: #666666; font-style: italic;"># Dabei in der Kommandozeile die Sekunden runterzählen</span>
scrot <span style="color: #660033;">-d</span> <span style="color: #000000; font-weight: bold;">&lt;</span>Sekunden<span style="color: #000000; font-weight: bold;">&gt;</span> <span style="color: #660033;">-c</span> Foto.png
<span style="color: #666666; font-style: italic;"># Befehl auf die Datei anwenden</span>
scrot <span style="color: #660033;">-e</span> <span style="color: #ff0000;">'mv $f ~/Meine\ Bildschirmfotos/'</span></pre></div></div>

<p>Scrot erkennt einige Platzhalter im Dateinamen bzw. im mittels<code> -e</code> mitgegebenem Befehl und ersetzt diese:</p>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Platzhalter</th>
<th>Ersetzung</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>$f</td>
<td>Dateiname/Pfad des Bildschirmfotos</td>
</tr>
<tr>
<td>$n</td>
<td>Dateiname (ohne Pfad)</td>
</tr>
<tr>
<td>$s</td>
<td>Dateigröße</td>
</tr>
<tr>
<td>\n</td>
<td>Zeilenumbruch</td>
</tr>
<tr>
<td>$p</td>
<td>Anzahl der Pixel</td>
</tr>
<tr>
<td>$w</td>
<td>Breite des Bildes</td>
</tr>
<tr>
<td>$h</td>
<td>Höhe des Bildes</td>
</tr>
<tr>
<td>$t</td>
<td>Bildformat</td>
</tr>
<tr>
<td>$$</td>
<td>$-Zeichen</td>
</tr>
<tr>
<td>%Y</td>
<td>Jahr</td>
</tr>
<tr>
<td>%m</td>
<td>Monat</td>
</tr>
<tr>
<td>%d</td>
<td>Tag</td>
</tr>
<tr>
<td colspan ="2">Weitere das Datum/die Zeit betreffende Platzhalter siehe Hilfeseite zu strftime (<code>man 2 strftime</code>)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Konsole mit Framebuffer: fbgrab</h3>
<p><a href="http://www.antusblog.de/wp-content/uploads/2009/09/Bildschirmfoto.png"><img src="http://www.antusblog.de/wp-content/uploads/2009/09/Bildschirmfoto-150x150.png" alt="Bildschirmfoto" title="Bildschirmfoto" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-2076" /></a>(Mit Konsole sind hier die Konsolen gemeint, die per Alt+F1-6 erreichbar sind, nicht Konsolen die man in der grafischen Oberfläche öffnet.)</p>
<p>Wenn man den Framebuffer verwendet, kann man mit <code>fbgrab</code> ein Bildschirmfoto auf der Konsole machen.</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="bash" style="font-family:monospace;">fbgrab <span style="color: #000000; font-weight: bold;">&lt;</span>Dateiname.png<span style="color: #000000; font-weight: bold;">&gt;</span></pre></div></div>

<p>Es ist sogar möglich <code>fbgrab</code> eine bestimmte Anzahl Sekunden warten zu lassen, bevor es das Bildschirmfoto erstellt.</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="bash" style="font-family:monospace;">fbgrab <span style="color: #660033;">-s</span> <span style="color: #000000; font-weight: bold;">&lt;</span>Sekunden<span style="color: #000000; font-weight: bold;">&gt;</span> <span style="color: #000000; font-weight: bold;">&lt;</span>Dateiname.png<span style="color: #000000; font-weight: bold;">&gt;</span> <span style="color: #000000; font-weight: bold;">&amp;</span></pre></div></div>

<h3>Konsole ohne Framebuffer</h3>
<p>In /dev/vcs (oder /dev/vcs0) ist der Inhalt der aktuellen Konsole gespeichert (die Konsole die über Alt+F1-6 erreichbar ist, nicht die Konsolen die man bekommt wenn man in der grafischen Oberfläche eine Konsole öffnet).</p>
<p>Der Inhalt dieser Konsole lässt sich mit <code>cat</code> auslesen, eventuell sind root-Rechte erforderlich. Mit dieser Methode lässt sich jedoch kein echtes Bildschirmfoto erstellen, schließlich bekommt man die Konsoleninhalte als Text, nicht als Bild.</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="bash" style="font-family:monospace;"><span style="color: #c20cb9; font-weight: bold;">cat</span> <span style="color: #000000; font-weight: bold;">/</span>dev<span style="color: #000000; font-weight: bold;">/</span>vcs</pre></div></div>

<p>Hier sind allerdings keine Zeilenumbrüche enthalten, die kann man aber mit <code>fold</code> hinzufügen. Dazu muss man allerdings wissen, wie breit die Konsole ist, das findet man mit folgendem Befehl (in der auszulesenden Konsole) heraus:</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="bash" style="font-family:monospace;"><span style="color: #7a0874; font-weight: bold;">echo</span> <span style="color: #007800;">$COLUMNS</span></pre></div></div>

<p>So liest man dann den Konsoleninhalt mit Zeilenumbrüchen aus:</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="bash" style="font-family:monospace;">fold <span style="color: #660033;">-w</span> <span style="color: #000000; font-weight: bold;">&lt;</span>Ergebnis von <span style="color: #7a0874; font-weight: bold;">echo</span> <span style="color: #007800;">$COLUMNS</span> auf der auszulesenden Konsole<span style="color: #000000; font-weight: bold;">&gt;</span> <span style="color: #000000; font-weight: bold;">/</span>dev<span style="color: #000000; font-weight: bold;">/</span>vcs
<span style="color: #666666; font-style: italic;"># also z.B.</span>
fold <span style="color: #660033;">-w</span> <span style="color: #000000;">81</span> <span style="color: #000000; font-weight: bold;">/</span>dev<span style="color: #000000; font-weight: bold;">/</span>vcs</pre></div></div>

<h3>Die Notlösung: xwd</h3>
<p>Wenn man keine Zeit hat ein Programm zu installieren, und keines der obigen installiert ist, kann man xwd ausprobieren. Dieses Kommandozeilen-Werkzeug wird direkt mit dem X-Server mitgeliefert, und sollte daher auf fast allen Systemen installiert sein. Das Programm hat allerdings Probleme mit Compiz/Emerald, wenn man Emerald als Fensterverwalter verwendet, wird anstelle der Festerrahmen das was darunter liegt aufgenommen.</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="bash" style="font-family:monospace;"><span style="color: #666666; font-style: italic;"># Fenster mit der Maus auswählen</span>
xwd <span style="color: #660033;">-out</span> Dateiname.xwd
<span style="color: #666666; font-style: italic;"># Ganzen Bildschirm fotografieren</span>
xwd <span style="color: #660033;">-root</span> <span style="color: #660033;">-out</span> Dateiname.xwd</pre></div></div>

<h3>Bildschirmfoto einer Webseite</h3>
<p>Das Programm <code>gnome-web-photo</code> kann Bildschirmfotos von kompletten Webseiten erstellen, auch die Erstellung von kleinen Vorschaubildern ist möglich.</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="bash" style="font-family:monospace;"><span style="color: #666666; font-style: italic;"># Komplette Seite</span>
gnome-web-photo URL Dateiname
<span style="color: #666666; font-style: italic;"># Vorschaubilder</span>
gnome-web-photo <span style="color: #660033;">-m</span> thumbnail <span style="color: #660033;">-s</span> <span style="color: #000000;">256</span> URL Dateiname</pre></div></div>

<p>Alternativ kann man auch die <a href="http://www.antusblog.de/2009/05/15/8-firefox-erweiterungen-fur-webentwickler/">Firefox-Erweiterung Screengrab</a> verwenden.</p>
<h2>Tastenbelegung</h2>
<h3>Gnome</h3>
<p>Unter System -&gt; Einstellungen -&gt; Tastenkombinationen können einzelnen Befehlen Tastenkombinationen zugewiesen werden. Meistens ist unter Gnome aber schon eine Tastenkombination für Bildschirmfotos vorkonfiguriert (Druck-Taste).</p>
<h3>KDE</h3>
<p>In den KDE-Einstellungen, lassen sich unter Input Actions globale Tastenkombinationen einstellen. Hier fügt man einfach einen neuen Eintrag (per Rechtsklick -> Neu -> Befehl/URL) hinzu, weist diesem eine Tastenkombination zu und schreibt den Befehl zur Erstellung eines Bildschirmfotos in das Eingabefeld <strong>Command/URL</strong> (beispielsweise: <code>scrot ~/Bildschirmfoto-%d.%m.%Y-%H-%M-%S.png</code><br />
<a href="http://www.antusblog.de/wp-content/uploads/2009/10/KDE-Tastenkombination.png"><img src="http://www.antusblog.de/wp-content/uploads/2009/10/KDE-Tastenkombination.png" alt="KDE-Tastenkombination" title="KDE-Tastenkombination" width="550" height="441" class="aligncenter size-full wp-image-2093" /></a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.antusblog.de/2009/10/08/bildschirmfotos-unter-linux/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Dateinamen-Zeichensatz korrigieren mit convmv</title>
		<link>http://www.antusblog.de/2009/08/24/dateinamen-zeichensatz-korrigieren-mit-convmv/</link>
		<comments>http://www.antusblog.de/2009/08/24/dateinamen-zeichensatz-korrigieren-mit-convmv/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 14:50:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[convmv]]></category>
		<category><![CDATA[Dateien]]></category>
		<category><![CDATA[Zeichensatz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.antusblog.de/?p=1925</guid>
		<description><![CDATA[Mit dem Programm convmv kann der Zeichensatz von Dateinamen konvertiert werden. Wenn manche Dateinamen, oft solche die Umlaute enthalten, falsch dargestellt werden, dann liegt das meistens daran das sie den falschen Zeichensatz haben. Das kann beispielsweise passieren, wenn man Dateien von Windows-Systemen auf das eigene rüber kopiert. Mit convmv kann der Zeichensatz dieser Dateien korrigiert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.antusblog.de/wp-content/uploads/2009/08/convmv.png"><img src="http://www.antusblog.de/wp-content/uploads/2009/08/convmv.png" alt="Dateinamen konvertieren mit convmv" title="Dateinamen konvertieren mit convmv" width="500" height="150" class="aligncenter size-full wp-image-1922" /></a>Mit dem Programm <code>convmv</code> kann der Zeichensatz von Dateinamen konvertiert werden. Wenn manche Dateinamen, oft solche die Umlaute enthalten, falsch dargestellt werden, dann liegt das meistens daran das sie den falschen Zeichensatz haben. Das kann beispielsweise passieren, wenn man Dateien von Windows-Systemen auf das eigene rüber kopiert. Mit <a href="http://www.j3e.de/linux/convmv/"><code>convmv</code></a> kann der Zeichensatz dieser Dateien korrigiert werden.</p>
<p><span id="more-1925"></span></p>
<h2>Benutzung von convmv</h2>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="bash" style="font-family:monospace;">convmv <span style="color: #660033;">-f</span> <span style="color: #000000; font-weight: bold;">&lt;</span>Alter Zeichensatz<span style="color: #000000; font-weight: bold;">&gt;</span> <span style="color: #660033;">-t</span> <span style="color: #000000; font-weight: bold;">&lt;</span>Neuer Zeichensatz<span style="color: #000000; font-weight: bold;">&gt;</span> <span style="color: #7a0874; font-weight: bold;">&#91;</span>-r<span style="color: #7a0874; font-weight: bold;">&#93;</span> <span style="color: #000000; font-weight: bold;">&lt;</span>Dateien<span style="color: #000000; font-weight: bold;">/</span>Verzeichnisse<span style="color: #000000; font-weight: bold;">&gt;</span> <span style="color: #7a0874; font-weight: bold;">&#91;</span>--notest<span style="color: #7a0874; font-weight: bold;">&#93;</span></pre></div></div>

<p>Mit dem Parameter <code>-f</code> gibt man den aktuellen (falschen) Zeichensatz der Dateinamen an, <code>-t</code> gibt den neuen Zeichensatz an. Mit <code>-r</code> schließt <code>convmv</code> auch Unterverzeichnisse mit ein. Standardmäßig gibt <code>convmv</code> nur aus, welche Änderungen es vornehmen würde, die Änderungen werden nicht direkt ausgeführt.</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="bash" style="font-family:monospace;"><span style="color: #666666; font-style: italic;"># Beispiel</span>
convmv <span style="color: #660033;">-f</span> iso-<span style="color: #000000;">8859</span>-<span style="color: #000000;">15</span> <span style="color: #660033;">-t</span> utf8 <span style="color: #660033;">-r</span> .</pre></div></div>

<p>Ist man mit den Änderungen zufrieden, fügt man einfach noch den Parameter &#8211;notest an, und convmv führt die Änderungen aus. Praktischerweise werden Dateinamen, die bereits den neuen Zeichensatz verwenden von convmv ausgelassen.</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="bash" style="font-family:monospace;"><span style="color: #666666; font-style: italic;"># Änderungen ausführen/umsetzen</span>
convmv <span style="color: #660033;">-f</span> iso-<span style="color: #000000;">8859</span>-<span style="color: #000000;">15</span> <span style="color: #660033;">-t</span> utf8 <span style="color: #660033;">-r</span> <span style="color: #660033;">--notest</span> .</pre></div></div>

<p>Es gibt auch noch ein paar andere Parameter und Optionen, diese sind in der Hilfeseite von <code>convmv</code> erklärt (<code>man 1 convmv</code>).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.antusblog.de/2009/08/24/dateinamen-zeichensatz-korrigieren-mit-convmv/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Dateiberechtigungen unter Linux</title>
		<link>http://www.antusblog.de/2009/05/23/dateiberechtigungen-unter-linux/</link>
		<comments>http://www.antusblog.de/2009/05/23/dateiberechtigungen-unter-linux/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 23 May 2009 15:26:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[ACLs]]></category>
		<category><![CDATA[Benutzer]]></category>
		<category><![CDATA[chgrp]]></category>
		<category><![CDATA[chmod]]></category>
		<category><![CDATA[chown]]></category>
		<category><![CDATA[Dateiberechtigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Gruppen]]></category>
		<category><![CDATA[ls]]></category>
		<category><![CDATA[Permission denied]]></category>
		<category><![CDATA[Rechte]]></category>
		<category><![CDATA[SGID]]></category>
		<category><![CDATA[Standardberechtigungen]]></category>
		<category><![CDATA[Sticky]]></category>
		<category><![CDATA[SUID]]></category>
		<category><![CDATA[umask]]></category>
		<category><![CDATA[Unix]]></category>
		<category><![CDATA[Zugriffssteuerungslisten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://antusblog.de/?p=1198</guid>
		<description><![CDATA[Da Linux/Unix ein Mehrbenutzersystem ist, ist es wichtig, dass definiert wird welcher Benutzer wie auf welche Dateien zugreifen darf. Daher bieten Linux/Unix-Dateisysteme die Möglichkeiten Zugriffsrechte für Dateien festzulegen. Welche Rechte es gibt, wie diese funktionieren und wie man die Berechtigungen einstellt, wird in diesem Artikel erläutert. Die Grundlagen Jede Datei hat einen Besitzer, d.h. einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/05/permissiondenied2.png"><img src="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/05/permissiondenied2.png" alt="Manche Dateien können nur von bestimmten Benutzern geöffnet werden." title="Manche Dateien können nur von bestimmten Benutzern geöffnet werden." width="260" height="38" class="alignright size-full wp-image-1321" /></a>Da Linux/Unix ein Mehrbenutzersystem ist, ist es wichtig, dass definiert wird welcher Benutzer wie auf welche Dateien zugreifen darf. Daher bieten Linux/Unix-Dateisysteme die Möglichkeiten Zugriffsrechte für Dateien festzulegen. Welche Rechte es gibt, wie diese funktionieren und wie man die Berechtigungen einstellt, wird in diesem Artikel erläutert.<br />
<span id="more-1198"></span></p>
<h2>Die Grundlagen</h2>
<p>Jede Datei hat einen Besitzer, d.h. einen Benutzer dem die Datei gehört. Zusätzlich wird jeder Datei auch eine Benutzergruppe zugewiesen, zu der die Datei gehört. Daraus ergeben sich drei Benutzerklassen, für die Rechte festgelegt werden können:</p>
<ol>
<li>Der Besitzer (<strong>u</strong>ser) der Datei.</li>
<li>Die Benutzergruppe (<strong>g</strong>roup) zu der die Datei gehört. Eine Datei kann immer nur einer Gruppe gehören.</li>
<li>Die Anderen (<strong>o</strong>thers), also alle Benutzer die weder Mitglied der Gruppe sind, der die Datei gehört, noch der Besitzer der Datei sind.</li>
</ol>
<p>Für jede dieser drei Benutzerklassen können separat Berechtigungen wie Lese und Schreibrechte festgelegt werden. Wenn ein Benutzer auf eine Datei zugreifen möchte, wird überprüft ob er in einer der drei Benutzerklassen die Berechtigung dazu hat, ist das nicht der Fall, wird ihm der Zugriff verweigert.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Ein Beispiel:<br />
</em>Die Datei Artikel.doc hat folgende Berechtigungen definiert: Der Besitzer darf Lesen und Schreiben, die Gruppe Redakteure hat nur Leserechte, alle anderen haben gar keine Rechte, d.h. sie dürfen weder Lesen, Schreiben, noch Ausführen (dazu später mehr).</p>
<p style="padding-left: 30px;">Ein Benutzer der Gruppe Redakteure liest den Artikel, das darf er, denn die Gruppe Redakteure hat ja Leserechte. Er findet einen Fehler in dem Artikel und möchte ihn korrigieren, hier wird er eine Fehlermeldung sehen, denn nur der Besitzer darf schreibend auf die Datei zugreifen.</p>
<p style="text-align: center;">
<div id="attachment_1268" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/05/permissiondenied.png"><img class="size-medium wp-image-1268" title="Permission denied." src="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/05/permissiondenied-300x58.png" alt="Eine typische Fehlermeldung, die beim Speichern einer Datei erscheint, wenn man keine Schreibrechte dafür besitzt." width="300" height="58" /></a><p class="wp-caption-text">Eine typische Fehlermeldung, die beim Speichern einer Datei erscheint, wenn man keine Schreibrechte dafür besitzt.</p></div>
<p>Es ist noch zu beachten, das der Administrator (root) immer alle Rechte hat.</p>
<h2>Die Zugriffsrechte</h2>
<p>Es gibt drei grundlegende Rechte die vergeben werden können: <strong>Lesen</strong>, <strong>Schreiben</strong> und <strong>Ausführen</strong>. Unter Linux ist fast alles eine Datei, daher können diese Berechtigungen auch auf Verzeichnisse, oder zum Beispiel Gerätedateien angewendet werden. Für Dateien und Verzeichnisse haben die einzelnen Rechte allerdings unterschiedliche Bedeutungen.</p>
<h3>Für Dateien</h3>
<ul>
<li>Lesen: Erlaubt es die Datei zu lesen.</li>
<li>Schreiben: Die Datei darf verändert werden.</li>
<li>Ausführen: Man kann die Datei ausführen (wichtig für Programme).</li>
</ul>
<h3>Für Verzeichnisse</h3>
<ul>
<li>Lesen: Es ist möglich die <strong>Namen</strong> der Dateien und Verzeichnisse in dem Verzeichnis zu erfahren. Weitere Dateieigenschaften wie Größe, Besitzer, letzter Zugriff, etc. können mit der Leseberechtigung allerdings nicht ausgelesen werden.</li>
<li>Schreiben: Man kann Dateien erstellen, umbenennen und löschen.</li>
<li>Ausführend: Erlaubt einem den Zugriff auf Dateien in dem Verzeichnis, sofern man den Namen der Datei kennt. Erlaubt es auch, Dateieigenschaften auszulesen und in das Verzeichnis zu wechseln (<code>cd</code>).</li>
</ul>
<p>Das Schreibrecht bei Verzeichnissen macht nur Sinn, wenn auch das Ausführrecht vergeben wird, denn ansonsten kann man trotzdem keine Dateien erstellen/umbenennen/löschen, da man ja keinen Zugriff darauf hat.<br />
<div id="attachment_1324" class="wp-caption aligncenter" style="width: 452px"><a href="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/05/zugriffaufdateinichtmoeglichkeineberechtigung.png"><img src="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/05/zugriffaufdateinichtmoeglichkeineberechtigung.png" alt="Die Namen der Dateien werden zwar angezeigt, es ist aber nicht möglich weitere Dateieigenschaften herauszufinden, da der Benutzer nur Leserechte für &gt;verzeichnis&lt; hat." title="Keine Berechtigung" width="442" height="120" class="size-full wp-image-1324" /></a><p class="wp-caption-text">Die Namen der Dateien werden zwar angezeigt, es ist aber nicht möglich weitere Dateieigenschaften herauszufinden, da der Benutzer nur Leserechte für >verzeichnis< hat.</p></div><br />
Es gibt auch noch andere Arten von Dateien für die Zugriffsrechte vergeben werden können, im Alltag arbeitet man allerdings eher selten mit diesen. Im <code>/dev</code>-Verzeichnis (Geräte) finden sich beispielsweise auch Blockgeräte-Dateien (block device), mittels derer man direkt auf Geräte wie zum Beispiel Festplatten zugreifen kann. Auch für diese Dateien können Zugriffsrechte festgelegt werden. Normalerweise hat nur root Lese- und Schreibrechte auf Festplatten, denn wenn jeder direkten Zugriff auf die Festplatte hätte, könnte ja auch jeder einfach die Festplatte neu formatieren, oder Dateien von anderen Benutzern lesen.</p>
<h3>Zusätzliche Berechtigungen bzw. Attribute</h3>
<p>Neben diesen drei grundlegenden Berechtigungen gibt es noch drei weitere Rechte bzw. Datei-Attribute die vergeben werden können. Diese haben nur bei Verzeichnissen und ausführbaren Dateien eine Bedeutung, und auch da sind die Bedeutungen wieder unterschiedlich.</p>
<h4>Für ausführbare Dateien</h4>
<ul>
<li>Setze Besitzer-ID (auch setuid/SUID genannt): Bei der Ausführung wird die ID des Besitzers als effektive Benutzer-ID verwendet.</li>
<li>Setze Gruppen-ID (setgid/SGID): Die effektive Gruppen-ID ist die der Benutzergruppe, der die Datei gehört.</li>
<li>Sticky-Attribut: Wird von Linux ignoriert. Auf anderen (älteren) Unix-Systemen bewirkt es, das ausführbare Dateien auch nach der Ausführung noch im Speicher bleiben, so das sie bei der nächsten Ausführung nicht wieder erst von der Festplatte gelesen werden müssen.</li>
</ul>
<h4>Für Verzeichnisse</h4>
<ul>
<li>Setze Besitzer-ID: Bei Verzeichnissen keine Wirkung.</li>
<li>Setze Gruppen-ID: Neu erstellte Dateien und Verzeichnisse innerhalb des Verzeichnisses erhalten die selbe Gruppe wie das Verzeichnis. Normalerweise würden sie die primäre Gruppe des Benutzers erhalten, der die Dateien/Verzeichnisse erstellt.</li>
<li>Sticky-Attribut: Benutzer können keine Dateien/Verzeichnisse löschen/umbenennen/verschieben die nicht ihnen gehören, auch wenn sie Schreibrechte haben. Ausgenommen davon ist nur der Besitzer des Verzeichnisses (und natürlich root).</li>
</ul>
<h4>Was hat es mit der (effektiven) Benutzer-ID auf sich?</h4>
<p>Jeder Benutzer und jede Gruppe hat eine ID (Identifikationsnummer, z.B. 1000). Wenn ein Programm versucht auf eine Datei oder ein Gerät zuzugreifen, wird anhand der effektiven ID überprüft ob es dazu berechtigt ist. Die effektive Benutzer/Gruppen-ID ist normalerweise die gleiche wie die vom Benutzer der das Programm ausführt/seiner primären Gruppe. Mit dem SUID/SGID-Attribut ist es allerdings möglich die effektive ID zu ändern.</p>
<table border="0">
<thead>
<tr>
<th>ID</th>
<th>Bedeutung</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>Benutzer-ID</td>
<td>Die ID des Benutzers der das Programm ausführt.</td>
</tr>
<tr>
<td>effektive Benutzer-ID</td>
<td>Die Benutzer-ID, die verwendet wird um auf Dateien/Geräte/etc. zuzugreifen.</td>
</tr>
<tr>
<td>Gruppen-ID</td>
<td>Die ID der primären Gruppe des Benutzers.</td>
</tr>
<tr>
<td>effektive Gruppen-ID</td>
<td>Die Gruppen-ID, die verwendet wird um auf Dateien/Geräte/etc. zuzugreifen.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Bei manchen Programmen kann es nötig (und sinnvoll) sein, sie mit den Rechten anderer Benutzer auszuführen. Ein Beispiel für ein solches Programm ist das ping-Programm, da, um einen Ping zu senden, root-Rechte benötigt werden. Das Programm ping gehört normalerweise root, und das SUID-Attribut ist gesetzt. So wird das Programm mit der effektiven Benutzer-ID von root ausgeführt, und auch normale Benutzer können Pings versenden.</p>
<p>Das SUID/SGID-Attribut sollte man allerdings nur verwenden wenn man wirklich weiß, was man da tut. So lassen sich nämlich auch große Sicherheitslücken erzeugen.</p>
<h2>Anzeigen von Zugriffsrechten</h2>
<p><a href="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/05/berechtigungenanzeigen.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-1281" title="Die Berechtigungen einer Datei werden mittels ls -l angezeigt." src="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/05/berechtigungenanzeigen.png" alt="Die Berechtigungen einer Datei werden mittels ls -l angezeigt." width="400" height="149" /></a></p>
<p>Mit dem Befehl <code>ls -l</code> kann man sich die Zugriffsrechte einer Datei oder eines Verzeichnisses anzeigen lassen. Die Ausgabe des Befehls ist aber nicht unbedingt selbsterklärend. Zur Bedeutung der einzelnen Spalten und Zeichen:</p>
<h3>Die Art der Datei</h3>
<p>Das erste Zeichen der ersten Spalte zeigt an um welche Art von Datei es sich handelt, folgende Typen gibt es:</p>
<table border="0">
<thead>
<tr>
<th>Zeichen</th>
<th>Dateityp</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>-</td>
<td>Normale Datei</td>
</tr>
<tr>
<td>d</td>
<td>Verzeichnis</td>
</tr>
<tr>
<td>l</td>
<td>Ein Link bzw. eine Verknüpfung</td>
</tr>
<tr>
<td>s</td>
<td><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Socket_(Software)">Ein Socket</a></td>
</tr>
<tr>
<td>c</td>
<td>Zeichenbasierte Geräte (z.B. USB-Schnittstelle)</td>
</tr>
<tr>
<td>b</td>
<td>Blockgeräte (z.B. Festplatten)</td>
</tr>
<tr>
<td>p</td>
<td><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Named_pipe">Pipe</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h3>Die Zugriffsberechtigungen</h3>
<p><a href="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/05/besitzergruppeandere.png"><img src="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/05/besitzergruppeandere.png" alt="Besitzer - Gruppe - Andere" title="Besitzer - Gruppe - Andere" width="100" height="35" class="alignright size-full wp-image-1314" /></a>Die restlichen 9 Zeichen der ersten Spalte zeigen die Zugriffsberechtigungen der Datei an. Dabei zeigen immer drei Zeichen die Berechtigungen für eine Benutzerklasse an: Besitzer (Zeichen 1-3), Gruppe (4-6), Andere (7-9).</p>
<table border="0">
<thead>
<tr>
<th>Zeichen</th>
<th>Bedeutung</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>r</td>
<td>Lesen</td>
</tr>
<tr>
<td>w</td>
<td>Schreiben</td>
</tr>
<tr>
<td>x</td>
<td>Ausführen</td>
</tr>
<tr>
<td>s</td>
<td>SUID/SGID-Attribut</td>
</tr>
<tr>
<td>S</td>
<td>(wird angezeigt, wenn das SUID/SGID-Attribut gesetzt ist, es sich aber nicht um eine ausführbare Datei handelt.)</td>
</tr>
<tr>
<td>t</td>
<td>Sticky-Attribut</td>
</tr>
<tr>
<td>T</td>
<td>(Sticky-Attribut bei normalen Dateien, wird unter Linux ignoriert.)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Ein &#8211; zeigt an, das die entsprechende Berechtigung nicht erteilt wurde, hier noch ein paar Beispiele:</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="text" style="font-family:monospace;">drw-rw-rwt      Ein Verzeichnis. Besitzer, Gruppe und Andere dürfen: Lesen, Schreiben. 
                Sticky-Attribut gesetzt.
-rwsr-x---      Eine normale (ausführbare) Datei, der Besitzer darf 
                Lesen, Schreiben, Ausführen. Die Gruppe Lesen, Ausführen.
                SUID-Attribut ist gesetzt.
----------      Eine normale Datei, niemand darf irgendetwas.
-r-xr-S---      Eine normale (ausführbare) Datei, der Besitzer darf Lesen, Ausführen.
                Die Gruppe darf Lesen, aber nicht ausführen. SGID-Attribut gesetzt.</pre></div></div>

<p>Die SUID/SGID/Sticky-Attribute werden an der gleichen Stelle wie das Ausführen-Recht angezeigt. Auf dem ersten Blick mag das verwirrend sein, da man ja nicht mehr sieht ob die Ausführ-Berechtigung gegeben ist. Ist die Ausführberechtigung nicht gegeben, werden Großbuchstaben angezeigt, ansonsten Kleinbuchstaben.</p>
<h3>Besitzer und Gruppe</h3>
<p>Spalte 3 zeigt den Besitzer, und Spalte 4 die Gruppe der Datei an.</p>
<h2>Dateiberechtigungen ändern</h2>
<p>Mit dem Befehl <code>chmod</code> können die Berechtigungen einer Datei verändert werden. Die Syntax des Befehls ist im Grunde ziemlich einfach.</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="bash" style="font-family:monospace;"><span style="color: #c20cb9; font-weight: bold;">chmod</span> <span style="color: #000000; font-weight: bold;">&lt;</span>Benutzerklasse<span style="color: #000000; font-weight: bold;">&gt;&lt;</span>Operator<span style="color: #000000; font-weight: bold;">&gt;&lt;</span>Berechtigungen<span style="color: #000000; font-weight: bold;">&gt;</span> <span style="color: #000000; font-weight: bold;">&lt;</span>Datei<span style="color: #000000; font-weight: bold;">&gt;</span>
<span style="color: #c20cb9; font-weight: bold;">chmod</span> <span style="color: #000000; font-weight: bold;">&lt;</span>a,u,g,o<span style="color: #000000; font-weight: bold;">&gt;&lt;</span>+,-,=<span style="color: #000000; font-weight: bold;">&gt;&lt;</span>r,<span style="color: #c20cb9; font-weight: bold;">w</span>,x,X,s,t,u,g,o<span style="color: #000000; font-weight: bold;">&gt;</span> <span style="color: #000000; font-weight: bold;">&lt;</span>Datei<span style="color: #000000; font-weight: bold;">&gt;</span></pre></div></div>

<p>Zuerst gibt man an, für welche Benutzerklasse die Berechtigungen verändert werden sollen: a für Alle, u für Besitzer, g für Gruppe, o für Andere. Wird keine Benutzerklasse angegeben, wird a (Alle) angenommen, dabei wird allerdings die <em>umask</em> beachtet (dazu später mehr).</p>
<p>Der Operator gibt an ob die Berechtigungen hinzugefügt (+), abgezogen (-) oder so gesetzt (=) werden sollen.</p>
<p>Die Buchstaben r,w,x bei den Berechtigungen bedeuten wie beim <code>ls</code>-Befehl Lesen, Schreiben, Ausführen. Die anderen Buchstaben haben folgende Bedeutung:</p>
<table>
<thead>
<tr>
<th>Buchstabe</th>
<th>Bedeutung</th>
</tr>
</thead>
<tbody>
<tr>
<td>X</td>
<td>Ausführberechtigung, aber nur wenn es sich um ein Verzeichnis handelt oder die Datei bereits Ausführrechte hat.</td>
</tr>
<tr>
<td>s</td>
<td>SUID- bzw. SGID-Attribut.</td>
</tr>
<tr>
<td>t</td>
<td>Sticky-Attribut.</td>
</tr>
<tr>
<td>u</td>
<td>Berechtigungen die der Besitzer bereits hat.</td>
</tr>
<tr>
<td>g</td>
<td>Berechtigungen die die Gruppe bereits hat.</td>
</tr>
<tr>
<td>o</td>
<td>Berechtigungen die die Anderen bereits haben.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Ein paar Beispiele:</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="bash" style="font-family:monospace;"><span style="color: #666666; font-style: italic;"># Gibt allen (Besitzer, Gruppe, Andere) die Ausführberechtigung.</span>
<span style="color: #c20cb9; font-weight: bold;">chmod</span> a+x datei 
<span style="color: #666666; font-style: italic;"># Gibt Besitzer und Gruppe Lese- und Schreibberechtigung.</span>
<span style="color: #c20cb9; font-weight: bold;">chmod</span> <span style="color: #007800;">ug</span>=rw datei
<span style="color: #666666; font-style: italic;"># Aktiviert das Sticky-Attribut</span>
<span style="color: #c20cb9; font-weight: bold;">chmod</span> a+t verzeichnis</pre></div></div>

<p>Ein nützlicher Parameter von <code>chmod</code> ist <code>R</code> zum rekursiven Ändern der Berechtigungen.</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="bash" style="font-family:monospace;"><span style="color: #c20cb9; font-weight: bold;">chmod</span> <span style="color: #660033;">-R</span> <span style="color: #007800;">a</span>=rw verzeichnis</pre></div></div>

<p>Es ist auch möglich die neuen Berechtigungen in oktaler Schreibweise anzugeben, ein Beispiel:</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="bash" style="font-family:monospace;"><span style="color: #c20cb9; font-weight: bold;">chmod</span> 0775 <span style="color: #000000; font-weight: bold;">&lt;</span>Datei<span style="color: #000000; font-weight: bold;">&gt;</span></pre></div></div>

<h3>Besitzer und Gruppe ändern</h3>
<p>Mit dem Befehl <code>chown</code> kann der Besitzer einer Datei geändert werden. Der Befehl kann auch dazu benutzt werden die Gruppe zu ändern, alternativ kann dazu auch der Befehl <code>chgrp</code> verwendet werden. Der neue Besitzer bzw. die neue Gruppe kann entweder als Name (z.B. antu) oder als ID (z.B. 1000) angegeben werden.</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="bash" style="font-family:monospace;"><span style="color: #666666; font-style: italic;"># Besitzer der Datei ändern, Gruppe bleibt unverändert</span>
<span style="color: #c20cb9; font-weight: bold;">chown</span> <span style="color: #000000; font-weight: bold;">&lt;</span>Neuer Besitzer<span style="color: #000000; font-weight: bold;">&gt;</span> <span style="color: #000000; font-weight: bold;">&lt;</span>Datei<span style="color: #000000; font-weight: bold;">&gt;</span>
<span style="color: #666666; font-style: italic;"># Ändert Besitzer und Gruppe einer Datei</span>
<span style="color: #c20cb9; font-weight: bold;">chown</span> <span style="color: #000000; font-weight: bold;">&lt;</span>Neuer Besitzer<span style="color: #000000; font-weight: bold;">&gt;</span>:<span style="color: #000000; font-weight: bold;">&lt;</span>Neue Gruppe<span style="color: #000000; font-weight: bold;">&gt;</span> <span style="color: #000000; font-weight: bold;">&lt;</span>Datei<span style="color: #000000; font-weight: bold;">&gt;</span>
<span style="color: #666666; font-style: italic;"># Ändert Besitzer und Gruppe. Die neue Gruppe ist automatisch</span>
<span style="color: #666666; font-style: italic;"># die primäre Gruppe des neuen Besitzers.</span>
<span style="color: #c20cb9; font-weight: bold;">chown</span> <span style="color: #000000; font-weight: bold;">&lt;</span>Neuer Besitzer<span style="color: #000000; font-weight: bold;">&gt;</span>: <span style="color: #000000; font-weight: bold;">&lt;</span>Datei<span style="color: #000000; font-weight: bold;">&gt;</span>
<span style="color: #666666; font-style: italic;"># Ändert nur die Gruppe</span>
<span style="color: #c20cb9; font-weight: bold;">chown</span> :<span style="color: #000000; font-weight: bold;">&lt;</span>Neue Gruppe<span style="color: #000000; font-weight: bold;">&gt;</span> <span style="color: #000000; font-weight: bold;">&lt;</span>Datei<span style="color: #000000; font-weight: bold;">&gt;</span>
<span style="color: #c20cb9; font-weight: bold;">chgrp</span> <span style="color: #000000; font-weight: bold;">&lt;</span>Neue Gruppe<span style="color: #000000; font-weight: bold;">&gt;</span> <span style="color: #000000; font-weight: bold;">&lt;</span>Datei<span style="color: #000000; font-weight: bold;">&gt;</span></pre></div></div>

<p>Auch <code>chown</code> unterstützt den Parameter <code>R</code> zum rekursiven Ändern des Besitzers.</p>
<h2>Die numerische/oktale Schreibweise</h2>
<p><a href="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/05/oktaleschreibweise.png"><img src="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/05/oktaleschreibweise.png" alt="Oktale Schreibweise" title="Oktale Schreibweise" width="120" height="350" class="alignright size-full wp-image-1298" /></a>Jeder Berechtigung ist auch eine Zahl zugeordnet. Das erlaubt es einem, die Berechtigungen auch in oktaler Schreibweise anzugeben. Wenn man das erstmal kann, geht das meist schneller als die übliche Schreibweise.</p>
<p>Keine Rechte hat den Wert 0, Ausführen 1, Schreiben 2, und Lesen 4, die Rechte die man vergeben möchte werden einfach addiert. Eine 0 würde bedeuten, das gar keine Rechte vergeben wurden, eine 7 bedeutet das alle Rechte gegeben sind. Am Ende hat man 3 Zahlen von 0-7, je eine Zahl für jede Benutzerklasse.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Ein Beispiel:</em><br />
Der Besitzer darf Lesen und Schreiben: 2 (Schreiben) + 4 (Lesen) = 6<br />
Die Gruppe darf nur Lesen: 4<br />
Die Anderen dürfen ebenfalls nur Lesen: 4<br />
Ergebnis: 644 (Besitzer, Gruppe, Andere)
</p>
<p>Dazu kommen allerdings noch die besonderen Attribute, für diese gibt es noch eine Zahl vor den anderen drei Zahlen. Das Sticky-Attribut hat den Wert 1, das SGID-Attribut den Wert 2, und SUID hat den Wert 4, die 0 steht für kein Attribut.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Ein Beispiel:</em><br />
0777 Kein Attribut, Besitzer/Gruppe/Andere dürfen Lesen/Schreiben/Ausführen.<br />
4755 SUID-Attribut, Besitzer darf alles, Gruppe/Andere nur Lesen und Ausführen.
</p>
<h2>Die Standardberechtigungen</h2>
<p>Eine neu erstellte Datei bzw. ein neu erstelltes Verzeichnis bekommt automatisch die Berechtigungen 0666 (alle dürfen Lesen/Schreiben) bzw. bei Verzeichnissen 0777 (alle dürfen Lesen, Schreiben, Ausführen), abzüglich der umask. Mit der sog. umask kann eingestellt werden welche Berechtigungen neu erstellte Dateien/Verzeichnisse standardmäßig bekommen.</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="text" style="font-family:monospace;">Verzeichnis: 0777 (drwxrwxrwx) - 0022 (----w--w-) = 0755 (drwxr-xr-x)
Datei:       0666 (-rw-rw-rw-) - 0022 (----w--w-) = 0644 (-rw-r--r--)</pre></div></div>

<p><div id="attachment_1304" class="wp-caption alignright" style="width: 210px"><a href="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/05/umaskbeispiel.png"><img src="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/05/umaskbeispiel.png" alt="Die umask bestimmt, mit welchen Berechtigungen Dateien und Verzeichnisse standardmäßig angelegt werden." title="umask" width="200" height="142" class="size-full wp-image-1304" /></a><p class="wp-caption-text">Die umask bestimmt, mit welchen Berechtigungen Dateien und Verzeichnisse standardmäßig angelegt werden.</p></div>Standardmäßig ist die umask oft auf 022 (Gruppe/Andere werden die Schreibrechte entzogen), oder 002 (Gruppe und Besitzer dürfen Schreiben, die Anderen nicht) eingestellt. Es ist zu beachten, dass die umask nicht angibt welche Rechte eine neu erstellte Datei bekommt, sondern welche sie <strong>nicht</strong> bekommt. Normalerweise kann die <code>umask</code> in der Datei <code>/etc/profile</code> (systemweit) bzw. <code>~/.bashrc</code> (nur für einen Benutzer) konfiguriert werden.</p>
<p>Mit dem Befehl <code>umask &lt;Neue umask&gt;</code> lässt sich die umask für die aktuelle Sitzung verändern, <code>umask</code> ohne Parameter zeigt die aktuelle umask an. Alternativ kann man sich die umask auch mit <code>umask -S</code> anzeigen lassen, dann wird sie in der Schreibweise <code>u=rwx,g=rwx,o=rwx</code> angezeigt.</p>
<h2>Zugriffssteuerungslisten: ACLs</h2>
<p>Zugriffssteuerungslisten (<em>engl. Access Control Lists</em>) sind eine Erweiterung zur klassischen Zugriffssteuerung unter Linux. Sie erlauben es, die Berechtigungen noch feiner einzustellen. Es kann genau festgelegt werden, welche Benutzer oder Gruppen welche Rechte haben, man ist nicht auf 3 Benutzerklassen beschränkt. Für den alltäglichen Gebrauch reicht die klassische Zugriffssteuerung jedoch meist aus. Eine guter Artikel zum Thema Zugriffssteuerung mit ACLs findet sich hier: <a href="http://www.xwolf.de/artikel/acls.shtml">Wie nutzt man ACLs richtig?</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.antusblog.de/2009/05/23/dateiberechtigungen-unter-linux/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Dateien vergleichen mit diff, Kompare und Meld</title>
		<link>http://www.antusblog.de/2009/05/13/dateien-vergleichen-mit-diff-kompare-und-meld/</link>
		<comments>http://www.antusblog.de/2009/05/13/dateien-vergleichen-mit-diff-kompare-und-meld/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 May 2009 18:39:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Dateien vergleichen]]></category>
		<category><![CDATA[diff]]></category>
		<category><![CDATA[Kompare]]></category>
		<category><![CDATA[Meld]]></category>
		<category><![CDATA[vergleichen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://antusblog.de/?p=1104</guid>
		<description><![CDATA[Ob Konfigurationsdateien, Quelltexte oder andere Dokumente, es kommt oft vor, dass man zwei Versionen desselben Textes miteinander vergleichen möchte. Manchmal will man auch nur herausfinden ob zwei Dateien genau denselben Inhalt haben. Dateien manuell miteinander zu vergleichen kann allerdings ziemlich mühselig sein. Programme wie diff, Kompare oder Meld können einem diese Arbeit erleichtern. Dateien vergleichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/05/vergleich.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-1158" title="Zwei Dateien werden mit Kompare verglichen" src="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/05/vergleich.png" alt="Zwei Dateien werden mit Kompare verglichen" width="476" height="102" /></a></p>
<p>Ob Konfigurationsdateien, Quelltexte oder andere Dokumente, es kommt oft vor, dass man zwei Versionen desselben Textes miteinander vergleichen möchte. Manchmal will man auch nur herausfinden ob zwei Dateien genau denselben Inhalt haben. Dateien manuell miteinander zu vergleichen kann allerdings ziemlich mühselig sein. Programme wie <strong>diff</strong>, <strong>Kompare</strong> oder <strong>Meld</strong> können einem diese Arbeit erleichtern.</p>
<p><span id="more-1104"></span></p>
<h2>Dateien vergleichen mit diff</h2>
<p>Mit dem Programm diff kann man auf der Kommandozeile Dateien vergleichen. Die Befehlssyntax ist einfach:</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="bash" style="font-family:monospace;"><span style="color: #c20cb9; font-weight: bold;">diff</span> Datei1 Datei2</pre></div></div>

<p>Will man nur wissen ob eine Datei sich inhaltlich von einer anderen Datei unterscheidet, kann der Parameter <code>q</code> verwendet werden:</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="bash" style="font-family:monospace;"><span style="color: #c20cb9; font-weight: bold;">diff</span> <span style="color: #660033;">-q</span> Datei1 Datei2</pre></div></div>

<p>Unterscheiden sich die Dateien, gibt diff eine entsprechende Meldung aus, ansonsten erfolgt keine Ausgabe.</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="text" style="font-family:monospace;">Dateien datei1 und datei2 sind verschieden.</pre></div></div>

<p>Ohne den Parameter q zeigt diff die Unterschiede an, das sieht zum Beispiel so aus:</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="bash" style="font-family:monospace;"><span style="color: #c20cb9; font-weight: bold;">diff</span> beispiel2 beispiel1</pre></div></div>


<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="diff" style="font-family:monospace;"><span style="color: #440088;">1,2c1,2</span>
<span style="color: #991111;">&lt; Das ist ein Beispieltext für einen Blogartikel.</span>
<span style="color: #991111;">&lt; Diese Datei heisst beispiel2.</span>
<span style="color: #888822;">---
<span style="color: #00b000;">&gt; Das hier ist ein Beispieltext.</span></span>
<span style="color: #00b000;">&gt; Diese Datei heisst beispiel1.</span>
<span style="color: #440088;">6c6</span>
<span style="color: #991111;">&lt; Nicht eingerückter Text.</span>
<span style="color: #888822;">---
<span style="color: #00b000;">&gt;       Eingerückter Text.</span></span>
<span style="color: #440088;">8a9,10</span>
<span style="color: #00b000;">&gt;</span>
<span style="color: #00b000;">&gt; Mit noch mehr Text.</span></pre></div></div>

<p>Diff zeigt immer an, was man in der zweiten Datei ändern müsste, damit sie der ersten Datei entspricht. Die erste Zeile (<code>1,2c1,2</code>) bedeutet: Zeile 1 und Zeile 2 der zweiten Datei müssen verändert (c steht für change, das englische Wort für Ändern) werden, damit sie Zeile 1 und 2 der ersten Datei entsprechen. Außerdem wird der Inhalt der Zeilen angezeigt, so sieht man gleich was man ändern müsste.<br />
<a href="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/05/differklaerung.png"><img src="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/05/differklaerung.png" alt="Erklärung der Ausgabe von diff" title="Erklärung der Ausgabe von diff" width="375" height="137" class="aligncenter size-full wp-image-1172" /></a></p>
<p>Außer <strong>c</strong> für change gibt es noch <strong>a</strong>, das steht für Anhängen (append), und <strong>d</strong> für Löschen (delete). <code>8a9,10</code> bedeutet also, das hinter Zeile 8 noch Text eingefügt werden muss, nämlich die Zeilen 9 und 10 der zweiten Datei.</p>
<h3>Andere Ansicht</h3>
<p>Es gibt auch noch zwei andere Ausgabeformate. Das eine ist das Kontext-Format, dabei werden zu jeder Zeile, die verändert werden muss, auch noch die vorangehenden und folgenden 3 Zeilen angezeigt.</p>
<p>Die ersten beiden Zeilen geben an, welche Dateien verglichen werden, und das Inhalte aus der ersten Datei mittels Sternchen (<code>***</code>) und Inhalte aus der zweiten Zeile mittels Bindestrichen (<code>---</code>) gekennzeichnet werden.</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="bash" style="font-family:monospace;"><span style="color: #c20cb9; font-weight: bold;">diff</span> <span style="color: #660033;">-c</span> beispiel2 beispiel1</pre></div></div>


<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="diff" style="font-family:monospace;"><span style="color: #888822;">*** beispiel2   2009-05-12 22:01:52.000000000 +0200</span>
<span style="color: #888822;">--- beispiel1   2009-05-12 20:26:48.000000000 +0200</span>
***************
<span style="color: #888822;">*** 1,8 ****</span>
<span style="color: #0011dd;">! Das ist ein Beispieltext für einen Blogartikel.</span>
<span style="color: #0011dd;">! Diese Datei heisst beispiel2.</span>
&nbsp;
  Lorem ipsum.
&nbsp;
<span style="color: #0011dd;">! Nicht eingerückter Text.</span>
&nbsp;
  Hier geht es noch weiter.
<span style="color: #888822;">--- 1,10 ----</span>
<span style="color: #0011dd;">! Das hier ist ein Beispieltext.</span>
<span style="color: #0011dd;">! Diese Datei heisst beispiel1.</span>
&nbsp;
  Lorem ipsum.
&nbsp;
<span style="color: #0011dd;">!       Eingerückter Text.</span>
&nbsp;
  Hier geht es noch weiter.
<span style="color: #00b000;">+</span>
<span style="color: #00b000;">+ Mit noch mehr Text.</span></pre></div></div>

<p>Änderungen werden durch ein Ausrufezeichen, hinzuzufügende Zeilen mit einem Plus, zu entfernende Zeilen mit einem Minus gekennzeichnet.</p>
<p>Außerdem ist es möglich die Inhalte der beiden Dateien nebeneinander anzuzeigen.</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="bash" style="font-family:monospace;"><span style="color: #c20cb9; font-weight: bold;">diff</span> <span style="color: #660033;">-y</span> beispiel2 beispiel1</pre></div></div>


<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="diff" style="font-family:monospace;">Das ist ein Beispieltext für einen Blogartikel.               | Das hier ist ein Beispieltext.
Diese Datei heisst beispiel2.                                 | Diese Datei heisst beispiel1.
&nbsp;
Lorem ipsum.                                                    Lorem ipsum.
&nbsp;
Nicht eingerückter Text.                                      |         Eingerückter Text.
&nbsp;
Hier geht es noch weiter.                                       Hier geht es noch weiter.
                                                              &gt;
                                                              &gt; Mit noch mehr Text.</pre></div></div>

<h3>Was kann diff noch?</h3>
<p>Möchte man drei Dateien miteinander vergleichen kann man anstatt diff den Befehl diff3 verwenden.</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="bash" style="font-family:monospace;"><span style="color: #c20cb9; font-weight: bold;">diff3</span> beispiel1 beispiel2 beispiel3</pre></div></div>


<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="diff" style="font-family:monospace;">====<span style="">1</span>
<span style="">1</span>:<span style="">1</span>,2c
  Das hier ist ein Beispieltext.
  Diese Datei heisst beispiel1.
<span style="">2</span>:<span style="">1</span>,2c
<span style="">3</span>:<span style="">1</span>,2c
  Das ist ein Beispieltext für einen Blogartikel.
  Diese Datei heisst beispiel2.</pre></div></div>

<p>Es ist auch möglich mit diff den Inhalt von Verzeichnissen zu vergleichen, diff zeigt dann an, welche Dateien nur in einem der beiden Verzeichnisse existieren. Der Parameter r weist diff an, auch Unterverzeichnisse zu überprüfen.</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="bash" style="font-family:monospace;"><span style="color: #c20cb9; font-weight: bold;">diff</span> <span style="color: #660033;">-r</span> verz1 verz2</pre></div></div>


<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="text" style="font-family:monospace;">Nur in verz1: datei3.</pre></div></div>

<p>Wenn man längere Texte miteinander vergleicht und die Ausgabe nicht mehr auf den Bildschirm passt kann man sie auch an ein Programm wie <code>less</code> übergeben:</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="bash" style="font-family:monospace;"><span style="color: #c20cb9; font-weight: bold;">diff</span> datei1 datei2 <span style="color: #000000; font-weight: bold;">|</span> <span style="color: #c20cb9; font-weight: bold;">less</span></pre></div></div>

<p>Anschließend kann man bequem durch die Ausgabe von diff scrollen.</p>
<h2>Etwas übersichtlicher: Kompare</h2>
<p><a href="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/05/kompare.png"><img src="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/05/kompare-150x150.png" alt="Kompare" title="Kompare" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-1182" /></a>KDE-Benutzer können auch das Programm Kompare verwenden um zwei Dateien miteinander zu vergleichen. Kompare zeigt beide Dateien nebeneinander an, Unterschiede werden farblich hervorgehoben. Text mit rotem Hintergrund muss verändert werden, solcher mit blauem Hintergrund muss hinzugefügt, und solcher mit grünem Hintergrund muss entfernt werden, damit die zweite Datei der ersten entspricht. Es ist auch möglich einzelne oder alle Abweichungen zu übernehmen, bzw. die Texte manuell zusammenzuführen.</p>
<h2>Kann noch etwas mehr: Meld</h2>
<p><a href="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/05/meld.png"><img src="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/05/meld-150x150.png" alt="Meld vergleicht zwei Dateien" title="Meld vergleicht zwei Dateien" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-1187" /></a>Meld ist ebenfalls ein grafisches Programm zum Vergleichen von Dateien. Die Funktionsweise ist ähnlich der von Kompare. Mit einem Klick auf die Pfeile neben den Unterschieden kann man die Textstelle entweder von der ersten Datei in die Zweite, oder umgekehrt übernehmen. Der Unterschied zu Kompare ist aber, dass die beiden Dateien in einem Texteditor dargestellt werden, und das man sie auch manuell noch weiter bearbeiten kann. Das ist sehr nützlich, z.B. für den Fall das man bestimmte Änderungen nur teilweise übernehmen möchte.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Ausklappbare Konsole mit Yakuake, Guake oder Tilda</title>
		<link>http://www.antusblog.de/2009/04/12/ausklappbare-konsole-mit-yakuake-guake-oder-tilda/</link>
		<comments>http://www.antusblog.de/2009/04/12/ausklappbare-konsole-mit-yakuake-guake-oder-tilda/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Apr 2009 13:01:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
		<category><![CDATA[Guake]]></category>
		<category><![CDATA[KDE]]></category>
		<category><![CDATA[Kommandozeile]]></category>
		<category><![CDATA[Konsole]]></category>
		<category><![CDATA[Tilda]]></category>
		<category><![CDATA[Yakuake]]></category>

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		<description><![CDATA[Yakuake, Guake und Tilda sind Konsolen die per Tastendruck vom Bildschirmrand aus- und wieder eingeklappt werden können. Solche Konsolen eignen sich recht gut um beispielsweise einen Befehl auszuführen der erstmal keine Aufmerksamkeit mehr benötigt, oder um kurz etwas nachzusehen. Das Ausklappen geht meist schneller als eine normale Konsole zu öffnen, da diese Konsolen sowieso schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/04/yakuakeklein.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-1007" title="Yakuake - Ausklappbare Konsole für KDE" src="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/04/yakuakeklein.png" alt="Yakuake - Ausklappbare Konsole für KDE" width="386" height="97" /></a></p>
<p><strong>Yakuake</strong>, <strong>Guake</strong> und <strong>Tilda</strong> sind Konsolen die per Tastendruck vom Bildschirmrand aus- und wieder eingeklappt werden können. Solche Konsolen eignen sich recht gut um beispielsweise einen Befehl auszuführen der erstmal keine Aufmerksamkeit mehr benötigt, oder um kurz etwas nachzusehen. Das Ausklappen geht meist schneller als eine normale Konsole zu öffnen, da diese Konsolen sowieso schon im Hintergrund laufen. Eingegebene Befehle laufen auch weiter wenn die Konsole eingeklappt ist, dadurch spart man Platz in der Taskleiste.</p>
<p><span id="more-951"></span></p>
<h2>Yakuake für KDE</h2>
<div id="attachment_1014" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/04/aufgeteilesfenster.png"><img class="size-medium wp-image-1014" title="Aufgeteiltes Fenster" src="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/04/aufgeteilesfenster-300x74.png" alt="Yakuake mit 3 Tabs und einem aufgeteilten Fenster, sodass 4 Konsolen auf einmal dargestellt werden." width="300" height="74" /></a><p class="wp-caption-text">Yakuake mit 3 Tabs und einem aufgeteilten Fenster, sodass 4 Konsolen auf einmal dargestellt werden.</p></div>
<p>Für KDE 3 und 4 gibt es Yakuake, welches auf der KDE-Konsole basiert. Yakuake unterstützt Tabs, bietet einen Vollbildmodus, und es ist auch möglich das Fenster aufzuteilen und mehrere Konsolen auf einmal darzustellen. Yakuake bietet viele Einstellungsmöglichkeiten mit denen sich das Verhalten und Erscheinungsbild an die eigenen Vorlieben anpassen lässt. Auf <a href="http://www.kde-look.org/content/search.php" target="_blank">KDE-Look.org</a> (nach Yakuake suchen) finden sich außerdem einige Designs mit denen man das Erscheinungsbild von Yakuake weiter anpassen kann.</p>
<p>Yakuake kann <a href="http://www.kde-apps.org/content/show.php?content=29153" target="_blank">hier</a> heruntergeladen werden, viele Distributionen bieten aber auch Pakete an. Gentoo-Benutzer können es per <code>emerge yakuake</code> installieren.</p>
<h2>Guake für Gnome und andere</h2>
<p><a href="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/04/guake.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1015" title="Guake" src="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/04/guake-150x150.jpg" alt="Guake" width="150" height="150" /></a>Für Gnome-Benutzer gibt es <a href="http://guake-terminal.org" target="_blank">Guake</a> welches die GTK-Bibliothek verwendet. Es bietet ebenfalls Unterstützung für Tabs und einen Vollbildmodus. Das Fenster lässt sich allerdings nicht aufteilen und auch von den Konfigurationsmöglichkeiten kann es nicht ganz mit Yakuake oder Tilda mithalten. Die Hintergrundfarbe bzw. das Hintergrundbild sowie Transparenz, Schriftart und -farbe lassen sich einstellen, verschiedene Erscheinungsbilder in Form von Designs wie bei Yakuake gibt es allerdings nicht.</p>
<p>Viele Distributionen bieten Pakete für Guake an, ansonsten kann man es wie üblich per <code>./configure &amp;&amp; make &amp;&amp; sudo make install</code> selbst aus den Quellen kompilieren.</p>
<h2>Tilda</h2>
<p><a href="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/04/tilda.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-1018" title="Tilda" src="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/04/tilda.png" alt="Tilda" width="396" height="122" /></a>Tilda verwendet ebenfalls die GTK-Bibliotheken, hat aber etwas mehr Einstellungsmöglichkeiten als Guake, vor allem was das Erscheinungsbild angeht. So lässt sich zum Beispiel einstellen an welcher Stelle vom Bildschirm die Konsole erscheinen soll, ob das ausklappen animiert werden soll und wie lange die Animation dauern soll. Die Möglichkeit das Aussehen von Tilda mittels Designs zu verschönern, wie es bei Yakuake möglich ist, bietet Tilda allerdings leider nicht. Tilda unterstützt ebenfalls Tabs, bietet aber keinen Vollbildmodus und das Fenster lässt sich auch nicht aufteilen.</p>
<p>Gentoo-Benutzer können Tilda per <code>emerge -av tilda</code> installieren.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>GTK-Programme unter KDE4</title>
		<link>http://www.antusblog.de/2009/04/10/gtk-programme-unter-kde4/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Apr 2009 16:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Gnome]]></category>
		<category><![CDATA[GTK]]></category>
		<category><![CDATA[Icons]]></category>
		<category><![CDATA[KDE]]></category>
		<category><![CDATA[KDE 4]]></category>
		<category><![CDATA[Stile]]></category>
		<category><![CDATA[Themen]]></category>

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		<description><![CDATA[GTK-Programme sehen unter KDE normalerweise völlig anders aus als native KDE-Programme. Das liegt daran das die Programme andere Schriftarten, Icons und Stile verwenden. Abhilfe schafft das Programm gtk-kde4 mit dem man unter KDE das Aussehen von GTK-Programmen verändern kann. Es ist auch möglich einzustellen das GTK-Programme das Aussehen von KDE übernehmen sollen. Installation Zu erst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/04/geany_kde4.png"><img class="size-full wp-image-978 aligncenter" title="Geany" src="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/04/geany_kde4.png" alt="Geany" width="400" height="100" /></a>GTK-Programme sehen unter KDE normalerweise völlig anders aus als native KDE-Programme. Das liegt daran das die Programme andere Schriftarten, Icons und Stile verwenden. Abhilfe schafft das Programm gtk-kde4 mit dem man unter KDE das Aussehen von GTK-Programmen verändern kann. Es ist auch möglich einzustellen das GTK-Programme das Aussehen von KDE übernehmen sollen.</p>
<p><span id="more-977"></span></p>
<h2 style="text-align: left;">Installation</h2>
<p>Zu erst lädt man <a target="_blank" href="http://www.kde-apps.org/content/show.php?content=74689">gtk-kde4</a> bei KDE-Apps.org herunter. Anschließend entpackt, kompiliert und installiert man es wie folgt:</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="bash" style="font-family:monospace;"><span style="color: #c20cb9; font-weight: bold;">tar</span> xzf <span style="color: #000000;">74689</span>-gtk-kde4v0.8.tar.gz
<span style="color: #7a0874; font-weight: bold;">cd</span> gtk-kde4
cmake .
<span style="color: #c20cb9; font-weight: bold;">make</span>
<span style="color: #c20cb9; font-weight: bold;">sudo</span> <span style="color: #c20cb9; font-weight: bold;">make</span> <span style="color: #c20cb9; font-weight: bold;">install</span></pre></div></div>

<p>Folgende Programme bzw. Pakete werden zum Kompilieren vorausgesetzt: cmake 2.6, die KDE 4 Entwicklerpakete sowie die Entwicklerpakete von Qt in einer Version neuer oder gleich 4.4.1. Wenn man Gnome nicht installiert hat werden außerdem die Pakete <code>gtk-engines-pixmap</code> und <code>gtk2-engines-pixbuf</code> benötigt.</p>
<p>Weitere Informationen finden sich in der Readme-Datei.</p>
<h2>Aussehen von GTK-Programmen verändern</h2>
<p>Nun kann man in den Systemeinstellungen unter <em>Erscheinungsbild -> GTK-Stil</em> das Aussehen von GTK-Programmen konfigurieren. Unter <em>Select Style</em> kann man einstellen welcher GTK-Stil verwendet werden soll, die Option <em>Use current KDE style</em> sorgt dafür das der aktuelle KDE-Stil verwendet wird. Mit einem Klick auf <em>Anwenden</em> werden die Einstellungen übernommen. Wenn man gtk-kde4 so konfiguriert hat das der KDE-Stil auch für GTK-Programme verwendet werden soll, muss man, wenn man den KDE-Stil ändert, nochmal unter GTK-Stil auf <em>Anwenden</em> klicken, damit gtk-kde4 von der Änderung erfährt.</p>
<p><a href="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/04/systemeinstellungen.png"><img src="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/04/systemeinstellungen.png" alt="Systemeinstellungen -&gt; Erscheinungsbild -&gt; GTK-Stil" title="Systemeinstellungen -&gt; Erscheinungsbild -&gt; GTK-Stil" width="576" height="383" class="aligncenter size-full wp-image-990" /></a></p>
<p>Ist bei <em>Apply KDE Colors to GTK applications</em> ein Häkchen gesetzt werden auch die Farbeinstellungen von KDE für GTK-Programme verwendet. Das funktioniert allerdings nicht bei allen GTK-Stilen, bei solchen die auf Bildern (Pixmaps) basieren funktioniert es nicht.</p>
<p>Unter <em>Select icons</em> und <em>Select Font</em> lassen sich auch die verwendeten Icons und Schriftarten konfigurieren.</p>
<h2>Icons</h2>
<p><a href="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/04/hydroxygenicons.png"><img src="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/04/hydroxygenicons.png" alt="Hydroxygen Icons" title="Hydroxygen Icons" width="261" height="110" class="alignright size-full wp-image-994" /></a>Die Standard-Icons von KDE 4 gibt es leider nicht für GTK. Die <a target="_blank" href="http://www.gnome-look.org/content/show.php/hydroxygen?content=88575">Hydroxygen</a>-Icons kommen den Standard-Icons von KDE aber sehr nahe. Die Installation ist ebenfalls recht einfach, nachdem man das Paket entpackt hat genügt es das  entpackte Verzeichnis nach ~/.icons/ zu verschieben.</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="bash" style="font-family:monospace;"><span style="color: #c20cb9; font-weight: bold;">unzip</span> hydroxygen_iconset_by_deviantdark.zip
<span style="color: #7a0874; font-weight: bold;">cd</span> iconset
<span style="color: #666666; font-style: italic;"># Die Icons sind zweimal gepackt, in dem ZIP-Archiv ist nochmal ein TAR.BZ-Archiv.</span>
<span style="color: #c20cb9; font-weight: bold;">tar</span> xjf hydroxygen_iconset.tar.bz2
<span style="color: #666666; font-style: italic;"># Falls noch kein .icons Verzeichnis existiert muss es erst erstellt werden.</span>
<span style="color: #c20cb9; font-weight: bold;">mkdir</span> ~<span style="color: #000000; font-weight: bold;">/</span>.icons<span style="color: #000000; font-weight: bold;">/</span>
<span style="color: #c20cb9; font-weight: bold;">mv</span> hydroxygen ~<span style="color: #000000; font-weight: bold;">/</span>.icons<span style="color: #000000; font-weight: bold;">/</span></pre></div></div>

<p>Nun können die Icons in den GTK-Stil Einstellungen ausgewählt werden.</p>
<h2>Manches wird falsch dargestellt</h2>
<p><a href="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/04/schaltflaechen.png"><img class="alignright size-full wp-image-982" title="Schaltflaechen" src="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/04/schaltflaechen.png" alt="Schaltflaechen" width="350" height="50" /></a>Ein Problem das manchmal auftritt wenn man den KDE-Stil verwendet ist, dass Schaltflächen und Eingabefelder etwas seltsam dargestellt werden. Die Schaltflächen sind genau so hoch wie der Text und der Hintergrund von Eingabefeldern ist immer ausgegraut. Bei mir tritt dieses Problem nur auf, wenn ich den Standard-Stil von KDE benutze. </p>
<p>Für viele KDE-Stile gibt es allerdings Portierungen für GTK, es hilft einfach den entsprechenden GTK-Stil herunterzuladen und zu benutzen. </p>
<p>Um einen GTK-Stil zu installieren genügt es normalerweise ihn zu entpacken und nach /usr/share/themes/ zu verschieben. Eine Oxygen Portierung für Gnome/GTK findet sich <a target="_blank" href="http://www.gnome-look.org/content/show.php/KDE4+Oxygen+new+port+for+GNOME?content=86653">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>nano &#8211; nützliche Funktionen und Konfiguration</title>
		<link>http://www.antusblog.de/2009/04/08/nano-nuetzliche-funktionen-konfiguration/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 22:13:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Antu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[aspell]]></category>
		<category><![CDATA[Benutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Editor]]></category>
		<category><![CDATA[Gentoo]]></category>
		<category><![CDATA[Kommandozeile]]></category>
		<category><![CDATA[Konfiguration]]></category>
		<category><![CDATA[nano]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtschreibprüfung]]></category>
		<category><![CDATA[Syntaxhervorhebung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der nano-Editor ist sehr einfach zu bedienen, weswegen er gerade bei Anfängern sehr beliebt ist. Und auch wenn er nicht mit dem Funktionsumfang von vi oder emacs mithalten kann hat er einige praktische Funktionen die einem die Arbeit erleichtern können. Er lässt sich auch sehr gut an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Wie das geht beschreibe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/04/nano.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-932" title="nano" src="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/04/nano.png" alt="nano" width="410" height="100" /></a>Der <a href="http://www.nano-editor.org/" target="_blank">nano-Editor</a> ist sehr einfach zu bedienen, weswegen er gerade bei Anfängern sehr beliebt ist. Und auch wenn er nicht mit dem Funktionsumfang von vi oder emacs mithalten kann hat er einige praktische Funktionen die einem die Arbeit erleichtern können. Er lässt sich auch sehr gut an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Wie das geht beschreibe ich in diesem Artikel.<br />
<span id="more-800"></span></p>
<h2>Die Konfigurationsdatei</h2>
<p>Um nano an die eigenen Bedürfnisse anzupassen muss man nur die gewünschten Einstellungen in die Konfigurationsdatei eintragen.</p>
<p>Die systemweite Konfigurationsdatei befindet sich normalerweise unter <code>/etc/nanorc</code>, zusätzlich dazu gibt es aber noch die benutzerspezifische Konfigurationsdatei <code>~/.nanorc</code>. Für gewöhnlich gibt es auch eine Beispiel-Konfigurationsdatei, bei mir befindet sich diese unter <code>/usr/share/doc/nano-&lt;Version&gt;/nanorc.sample.bz2</code>.</p>
<p>Die Einstellungen die in der benutzerspezifischen Konfigurationsdatei getätigt wurden überschreiben die der systemweiten Konfiguration, Kommandozeilenparameter überschreiben beide.</p>
<p>Die Syntax der Konfigurationsdateien ist recht simpel: Eine Option besteht immer aus <code>set/unset &lt;Option&gt; &lt;Parameter&gt;</code> und es darf immer nur eine Option pro Zeile geschrieben werden. Ein Beispiel:</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="text" style="font-family:monospace;"># Maus-Unterstützung aktivieren.
set mouse</pre></div></div>

<h2>Rechtschreibprüfung</h2>
<p><a href="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/04/rechtschreibpruefung.png"><img class="alignright size-medium wp-image-890" title="nano kann auch die Rechtschreibung eines Textes überprüfen lassen" src="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/04/rechtschreibpruefung-300x214.png" alt="nano kann auch die Rechtschreibung eines Textes überprüfen lassen" width="300" height="214" /></a>Wenn man einen Rechtschreibprüfer wie zum Beispiel <a href="http://aspell.net/" target="_blank">aspell</a> installiert hat kann man im nano auch die Rechtschreibung überprüfen. Dazu muss man nur entweder der Option <strong>speller</strong>, der Umgebungsvariable <code>$SPELL</code> oder dem Kommandozeilen-Parameter <code>-s</code> den Befehl für die Rechtschreibprüfung zuweisen. Für aspell wäre das <code>aspell check</code>. Anschließend kann man mittels Strg+T die Rechtschreibprüfung aufrufen. Gentoo-Benutzer müssen beachten das die Rechtschreibprüfung nur verfügbar ist wenn das USE-Flag <em>spell</em> verwendet wird. Falls man kein Rechtschreibprüfer installiert hat kann man das unter Gentoo mittels <code>emerge -av aspell aspell-de</code> nachholen. Ein kleiner Tipp: Wenn man mehrere Wörterbücher installiert hat kann man mittels <code>-l &lt;Sprache&gt;</code> angeben welches Wörterbuch aspell benutzen soll, also z.B. <code>aspell check -l en</code> für Englisch.</p>
<h2>Mehrere Dateien auf einmal bearbeiten</h2>
<p><a href="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/04/mehreredateienbearbeiten.png"><img class="alignright size-full wp-image-887" title="Mehrere Dateien auf einmal bearbeiten" src="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/04/mehreredateienbearbeiten.png" alt="Mehrere Dateien auf einmal bearbeiten" width="274" height="100" /></a>Ist die Option <strong>multibuffer</strong> eingeschaltet lassen sich auch mehrere Dateien auf einmal im nano öffnen. Man kann dann mittels <code>Alt+.</code> und <code>Alt+,</code> zwischen den geöffneten Dateien/Puffern hin- und herschalten. Mit <code>Strg+R</code> kann man zusätzliche Dateien öffnen bzw. neue Puffer anlegen. Übrigens: Mit <code>Strg+R + Strg+X</code> kann man einen Befehl eingeben, die Ausgabe des Befehl landet dann in einem neuen Puffer und man kann direkt damit arbeiten.</p>
<h2>Dateibrowser</h2>
<p><a href="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/04/dateibrowser.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-912" title="Der Dateibrowser vom nano-Editor" src="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/04/dateibrowser.png" alt="Der Dateibrowser vom nano-Editor" width="430" height="95" /></a>Die wenigsten nano-Benutzer wissen das nano auch einen kleinen Dateibrowser eingebaut hat. Wenn man mittels Strg+O eine Datei abspeichert kann man Strg+T drücken um den Dateibrowser aufzurufen. Im Dateibrowser kann man mit den Pfeiltasten durch die Verzeichnisse navigieren und eine Datei auswählen unter der der Text abgespeichert werden soll.</p>
<h2>Syntaxhervorhebung</h2>
<p><a href="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/04/syntaxhervorhebung.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-915" title="Ein PHP-Quelltext in dem die Syntax farbig hervorgehoben ist." src="http://antusblog.de/wp-content/uploads/2009/04/syntaxhervorhebung.png" alt="Ein PHP-Quelltext in dem die Syntax farbig hervorgehoben ist." width="420" height="100" /></a>Auch Syntaxhervorhebung kann nano. Es gibt zwei Möglichkeiten diese zu konfigurieren. Entweder man trägt die Sytaxschemen alle in der Konfigurationsdatei ein, oder man erstellt Extra-Dateien für jede Sprache und bindet diese mittels include in die Konfiguration ein. Glücklicherweise werden schon einige fertige Syntaxschemen für die gängigsten Sprachen mit nano mitgeliefert, sie finden sich unter <code>/usr/share/nano/</code> und können mittels <code>include "pfad/zum/syntaxschema"</code> eingebunden und aktiviert werden. Als Beispiel, wie so eine Datei aussieht, hier das CSS-Syntaxschema das bei nano mitgeliefert wird:</p>

<div class="wp_syntax"><div class="code"><pre class="bash" style="font-family:monospace;"><span style="color: #666666; font-style: italic;"># /usr/share/nano/css.nanorc</span>
syntax <span style="color: #ff0000;">&quot;css&quot;</span> <span style="color: #ff0000;">&quot;\.css$&quot;</span>
color brightred     <span style="color: #ff0000;">&quot;.&quot;</span>
color brightyellow  <span style="color: #007800;">start</span>=<span style="color: #ff0000;">&quot;\{&quot;</span> <span style="color: #007800;">end</span>=<span style="color: #ff0000;">&quot;\}&quot;</span>
color brightwhite   <span style="color: #007800;">start</span>=<span style="color: #ff0000;">&quot;:&quot;</span> <span style="color: #007800;">end</span>=<span style="color: #ff0000;">&quot;([;^\{]|$)&quot;</span>
color brightblue    <span style="color: #ff0000;">&quot;:active|:focus|:hover|:link|:visited|:link|:after|:before|$&quot;</span>
color brightblue    <span style="color: #007800;">start</span>=<span style="color: #ff0000;">&quot;\/\*&quot;</span> <span style="color: #007800;">end</span>=<span style="color: #ff0000;">&quot;\\*/&quot;</span>
color green         <span style="color: #ff0000;">&quot;;|:|\{|\}&quot;</span></pre></div></div>

<p>Mit syntax wird die Definition eines neuen Schemas eingeleitet. Der erste Parameter gibt den Namen des Schemas an, der zweite ist ein regulärer Ausdruck der bestimmt bei welchen Dateinamen das Schema verwendet werden soll. Dann kann man mit color   festlegen was wie eingefärbt wird. Es ist auch möglich anstelle des regulären Ausdrucks zwei reguläre Ausdrücke (start= und end=) zu benutzen, dann wird alles zwischen den beiden Ausdrücken mit der gewünschten Farbe eingefärbt. Bei der Farbe kann man getrennt durch ein Komma auch noch eine Hintergrundfarbe angeben, also <code>color vordergrundfarbe,hintergrundfarbe "regulärer ausdruck"</code>. Mögliche Farben sind red, green, blue, white, black, yellow, cyan, magenta. Vor jede Farbe kann man auch noch bright schreiben um die Farbe heller zu machen. Neben der Option color gibt es auch noch icolor, der einzige Unterschied ist das icolor bei den regulären Ausdrücken nicht die Groß- und Kleinschreibung beachtet.</p>
<p>Der nano-Editor bietet noch viele weitere Optionen, diese werden auf Seite 2 beschrieben.</p>
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